09. Oktober 2019 / 13:56 Uhr

Gettorfer SC rutscht auf einen Abstiegsplatz

Gettorfer SC rutscht auf einen Abstiegsplatz

Max Brosta
Kieler Nachrichten
Yannick Wolf sah in Satrup die Rote Karte und wird dem Gettorfer SC einige Wochen fehlen.
Yannick Wolf sah in Satrup die Rote Karte und wird dem Gettorfer SC einige Wochen fehlen. © Sonja Paar
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Landesliga Schleswig: Beim 1:4 gegen Satrup „katastrophal verteidigt“ - GSC spricht von "gebrauchter Woche"

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Die Phase der schlechten Leistungen und der ausbleibenden Ergebnisse schien der Gettorfer SC nach einem verpatzten Saisonstart in der Fußball-Landesliga Schleswig überwunden zu haben. Doch nun konnten die Rot-Weißen seit fünf Pflichtspielen nicht mehr gewinnen. Vor allem die vergangene Woche kostete Nerven. „Das war definitiv eine gebrauchte Woche für uns“, ärgerte sich Trainer Christian Schössler.

Über Abstieg keine Gedanken machen

Am Tag der Deutschen Einheit unterlag sein Team im Halbfinale des Kreispokals Rendsburg-Eckernförde mit 1:4 gegen den TuS Jevenstedt. Knapp 48 Stunden später gab es die nächste 1:4-Packung, in der Liga gegen den TSV Nordmark Satrup. Eine Niederlage, die den Gettorfer SC auf Platz 14, den ersten Abstiegsrang, rutschen ließ. Doch darüber machen sich die Rot-Weißen nach elf Spielen noch keine Gedanken. Dafür ist das gesamte Feld noch zu dicht beieinander.

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Vielmehr stören Schössler die gezeigte Leistungen – vor allem in der Defensive. „Wir haben katastrophal verteidigt“, sagte er in aller Deutlichkeit nach dem Satrup-Spiel. Die nötige Mentalität war in der Abwehrreihe zuletzt nicht vorhanden. „Es fehlt uns bei der Defensivarbeit an der nötigen Einstellung, um verloren gegangenen Bällen auch mal energisch hinterherzugehen. Außerdem hadern wir nach Fehlpässen und brauchen zu lange, um umzuschalten“, monierte der GSC-Coach Fehler, die schnellstens abgestellt werden müssen.

Man geht an die Grenzen

Doch dafür fehlt den Rot-Weißen das Personal. „Woche für Woche müssen wir unsere Viererkette umstellen“, so Schössler. Gegen Satrup musste sogar Yannik Herzig, der zuvor in der Sturmspitze spielte, in der Abwehr aushelfen. Das sorgt nicht gerade für Stabilität. Zudem hat der GSC mit Verletzungspech zu kämpfen: Gleich vier Stammspieler fehlen verletzungsbedingt. Ein Zustand, der in der aktuellen Situation extrem schmerzhaft ist. Niklas Wolf (Kreuzbandriss) und Fynn Gerlach (ausgekugelter Ellenbogen) fehlen seit Monaten.

Zudem brach sich David Wagner gegen Jevenstedt das Schlüsselbein, Tim-Marten Wick zog sich eine schwere Fußprellung zu. Beide werden mehrere Wochen ausfallen nicht mithelfen können, die erneute Phase der schlechten Leistungen und ausbleibenden Ergebnisse zu überwinden. Und in Satrup sah auch noch Yannick Wolf wegen eines rüden Foulspiels die Rote Karte.

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Oliver Schmeling des Heikendorfer SV ist der "Held der Woche" vom 11.- 13.10.2019. ©
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