07. Mai 2019 / 13:09 Uhr

Gettorfer SC schließt eine fast perfekte Woche mit einem 1:0 gegen Satrup ab

Gettorfer SC schließt eine fast perfekte Woche mit einem 1:0 gegen Satrup ab

Max Brosta
Kieler Nachrichten
Schiedsrichter Mirco Böck und die Gettorfer Lukas Nickel (Nr. 15), Erik Empen (Nr. 18) sowie Constantin Westphal (re.) kümmern sich um ihren verletzt am Boden liegenden Teamkollegen Tim Marten Wick.
Schiedsrichter Mirco Böck und die Gettorfer Lukas Nickel (Nr. 15), Erik Empen (Nr. 18) sowie Constantin Westphal (re.) kümmern sich um ihren verletzt am Boden liegenden Teamkollegen Tim Marten Wick. © Reinhard Gusner
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Es war der Abschluss einer (fast) perfekten Woche für den Gettorfer SC. Sieben von möglichen neun Punkten holten die Rot-Weißen in den vergangenen Tagen. Dass das 1:1 beim MTSV Hohenwestedt dabei nur ein kleiner Ausrutscher war, stellte das Team von Cheftrainer Christian Schössler nach dem 2:0-Auswärtssieg gegen den TuS Jevenstedt und dem 1:0-Heimerfolg gegen den TSV Nordmark Satrup eindrucksvoll unter Beweis. Es sind die beiden Siege gegen zwei absolute Top-Teams der Fußball-Landesliga Schleswig, die die Gettorfer in der Tabelle wieder am Aufstieg schnuppern lassen.

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Der Schlüssel für die erfolgreiche Woche? „Es gibt gleich zwei“, betont GSC-Co-Trainer Benjamin Ekelmann, der gegen Satrup das Kommando des privat verhinderten Schössler übernahm: „Wir sind personell sehr gut aufgestellt. Das gibt uns viele Möglichkeiten, um vor und während des Spiels reagieren zu können.“ So konnte der GSC trotz zwei schwerer Spiele binnen wenigen Tagen rotieren, ohne einen Leistungsabfall oder Qualitätsverlust feststellen zu müssen. „Außerdem sind wir gerade in dieser Woche sehr gut und geschlossen aufgetreten. Das sind wir zwar vorher auch schon, aber je mehr wir als Einheit agieren, desto stärker treten wir zusammen auf“, lobt Ekelmann.

Wohin führt also der Weg der Rot-Weißen? Von einem Aufstiegsplatz trennen die Gettorfer aktuell lediglich zwei Zähler und im Saisonendspurt sind noch neun Punkte zu vergeben. „Natürlich gucken wir nach oben. Schließlich sind wir in Schlagdistanz“, analysiert Schösslers rechte Hand. Der GSC setzt sich dabei aber nicht unter Druck. Der Aufstieg in die Oberliga war vor der Saison ohnehin kein Ziel. „Aber wenn wir da oben noch einmal rankommen, nehmen wir das natürlich mit“, so Ekelmann, dessen Team am Freitag (18.45 Uhr) vor heimischem Publikum ein Schlüsselspiel gegen einen direkten Konkurrenten vor der Brust hat.

Es geht gegen den Eckernförder SV, der nach dem 4:4 gegen den TSV Friedrichsberg-Busdorf ebenfalls weiter im Aufstiegsrennen dabei ist. Obwohl der ESV nach einem 1:4-Rückstand noch einmal zurückkam, sich ein Remis erkämpfte und sogar noch drei Punkte in der Luft lagen, war längst nicht alles Gold, was zwischenzeitlich bei den Schwarz-Weißen glänzte. Die zwei Gesichter des ESV: „Wenn wir auch nur ein bisschen an Mentalität und unserer Basis nachlassen, dann kommt eben sowas wie dieser hohe Rückstand dabei heraus“, erklärt ESV-Trainer Maik Haberlag. Dieses Gesicht zeigten die Schwarz-Weißen ab der eigenen 1:0-Führung (13.) bis zum Gegentreffer zum zwischenzeitlichen 1:4 (49.). „Wenn wir aber dagegen alles auf den Platz bringen, wie wir es in der Anfangsphase und zu großen Teilen der zweiten Hälfte getan haben, können wir jede Mannschaft schlagen“, ist sich Haberlag bewusst.

Auch deswegen ist die Stimmung im ESV-Lager trotz des verpassten Dreiers weiter positiv. „Schließlich sind wir einen Punkt näher herangekommen“, rechnet der 32-Jährige vor. Nun warten auf die Eckernförder drei Endspiele im Kampf um den Oberliga-Aufstieg. Das Duell gegen die Konkurrenz aus Gettorf will Haberlag allerdings nicht zu hoch hängen. „Ich glaube nicht, dass sich der Gewinner automatisch zurücklehnen kann. Egal, wie das Spiel ausgeht: Es wird dem Sieger einen Vorteil bringen, aber noch längst nicht die Entscheidung“, so der ESV-Coach.

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Gettorfs Tim Marten Wick (Nr.33) bleibt Kopfballsieger gegen den Satruper Lasse Petersen. Zur Galerie
Gettorfs Tim Marten Wick (Nr.33) bleibt Kopfballsieger gegen den Satruper Lasse Petersen. ©
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