17. August 2022 / 08:16 Uhr

Nach dem Gold-Sprint musste Lückenkemper ins Krankenhaus: "Weiß noch nicht, woher die Wunde kommt"

Nach dem Gold-Sprint musste Lückenkemper ins Krankenhaus: "Weiß noch nicht, woher die Wunde kommt"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Gina Lückenkemper ließ nach dem Sieg über 100 Meter ihren Emotionen freien Lauf.
Gina Lückenkemper ließ nach dem Sieg über 100 Meter ihren Emotionen freien Lauf. © IMAGO/Just Pictures
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In 10,99 Sekunden sprintete Gina Lückenkemper am Dienstagabend zur EM-Goldmedaille über 100 Meter. Im Anschluss musste bei der 25-Jährigen noch in der Nacht eine Wunde mit acht Stichen genäht werden. Diese holte sie sich vermutlich bei einem Sturz hinter der Ziellinie. Der Sensations-Europameisterin war das relativ egal. 

Die neue 100-Meter-Europameisterin Gina Lückenkemper hat nur einen kurzen Umweg in ein Münchner Krankenhaus machen müssen. "Mission Händchenhalten war erfolgreich", schrieb die 25-Jährige bei Instagram. "Darf wieder zurück ins Hotel." Der Deutsche Leichtathletik-Verband logiert im Münchner Norden, nicht weit entfernt vom Olympiastadion.

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Lückenkemper hatte dort bei der Leichtathletik-EM in München den ersten Titel einer deutschen Frau über 100 Meter seit dem von Verena Sailer im Jahr 2010 bejubelt und war unmittelbar nach dem Zieleinlauf gestürzt. Wegen einer Wunde am Oberschenkel musste sie danach ins Krankenhaus, wo diese nach Angaben des deutschen Verbandes mit acht Stichen genäht wurde.

"Ich weiß noch nicht genau, woher die Wunde kommt. Ob vom Sturz oder etwas anderem. Aber mir geht es gut. Ich bin überglücklich und kann das alles noch gar nicht so richtig fassen", sagte Lückenkemper.

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Vier Jahre nach ihrem EM-Silber hatte sie zuvor in 10,99 Sekunden hauchdünn vor der zeitgleichen Schweizer Hallenweltmeisterin Mujinga Kambundji gewonnen. Dritte wurde die Britin Neita Daryll, die nur eine Hundertstelsekunde langsamer war.