02. Juli 2019 / 16:31 Uhr

Ginczek fehlt beim VfL Wolfsburg: Schmadtke macht sich keine Sorgen

Ginczek fehlt beim VfL Wolfsburg: Schmadtke macht sich keine Sorgen

Alexander Flohr
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Daniel Ginczek musste beim Auftakt am Sonntag an der Wade behandelt werden.
Daniel Ginczek musste beim Auftakt am Sonntag an der Wade behandelt werden. © Boris Baschin
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Daniel Ginczek und Koen Casteels fehlten auch beim Dienstagstraining. Felix Klaus musste kurz behandelt werden. VfL-Manager Jörg Schmadtke nahm Stellung zur Ginczek-Verletzung und machte klar, dass er unbesorgt ist.

Schrecksekunde am Dienstagmorgen: Nur drei Minuten vor dem Ende der Einheit hatte sich Felix Klaus im Trainingsspiel des VfL Wolfsburg verletzt. Nach einer kurzen Behandlungspause atmete der Mittelfeldspieler des Fußball-Bundesligisten mehrfach durch. Arme nach oben. Dann war alles wieder in Ordnung.

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Auch Koen Casteels fehlte erneut. Nach seiner Oberschenkel-Verletzung weilte er zu einer Kontroll-Untersuchung in Belgien. Dort bekam er von einem Spezialisten neue Einlegesohlen. Einem Einsatz am Mittwoch dürfte also nichts im Weg stehen.

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Schmadtke zur Ginczek-Verletzung

Nicht ganz so schnell dürfte es bei Stürmer Daniel Ginczek gehen, der nach seinem Trainingsabbruch am Sonntag sowohl am Montag als auch am Dienstag nicht mit der Mannschaft trainierte. Ginczek leidet weiterhin an einer Wadenverletzung. Der Ursprung stammt von einer Rückenverletzung, die er sich in der vergangenen Rückrunde zugezogen hatte.

VfL-Manager Jörg Schmadtke gab eine erste Einschätzung zu der Ernsthaftigkeit der Verletzung ab: "Es ist absehbar, wann er wieder trainieren kann. Er hat eine besondere Verletzungshistorie, er ist vorsichtig, wir aber auch mit ihm - nichtsdestotrotz werden wir ihn fit machen. Er wird ein wichtiger Bestandteil des Kaders sein, man braucht sich bei ihm keine Sorgen zu machen."

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Schmadtke traut Ginczek Nationalmannschaft zu

Ginczeks Verletzungshistorie ist tatsächlich besonders - und vor allem sehr lang. Alleine seit Beginn der Saison 2017/18 fiel der 28-Jährige insgesamt 143 Tage verletzt aus und verpasste in diesem Zeitraum 21 Spiele. Mit einem Bänderriss im Sprunggelenk fehlte er dem VfL in der abgelaufenen Spielzeit zehn Partien.

Nun absolviert er in den ersten Tagen der Vorbereitung ein gesondertes Programm im VfL-Center. Das Vertrauen des Vereins genießt er jedoch trotzdem. Schmadtke sagte, dass Ginczek durchaus ein Kandidat für die DFB-Elf von Joachim Löw wäre: "Von den Fähigkeiten her ist er zumindest ein junger Mann, über den man nachdenken kann, wenn er durchgehend fit ist. Aber man muss auch sagen, dass es ihm nicht vergönnt war, drei, vier Saisons durchzuspielen, weil er immer wieder Verletzungen hatte. Wenn das mal nicht passiert, ist er durchaus ein Kandidat, warum nicht."

Die Statistik zumindest beweist, dass das Vertrauen vom Klub nicht ganz unbegründet ist. Denn fast immer, wenn Ginczek fit war und mehrere Spiele am Stück absolvierte, dann lieferte er Tore und Vorlagen. In der vergangenen Saison machte er zwölf Spiele in der Bundesliga und im DFB-Pokal, in denen er mehr als 75 Minuten auf dem Platz stand. Die Ausbeute: sechs Tore und vier Tor-Vorbereitungen.

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