27. Juli 2020 / 14:31 Uhr

Ginczek und Schlager angeschlagen: VfL-Vorbereitung wird immer schwieriger

Ginczek und Schlager angeschlagen: VfL-Vorbereitung wird immer schwieriger

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Angeschlagen: VfL-Stürmer Daniel Ginczek.
Angeschlagen: VfL-Stürmer Daniel Ginczek. © Roland Hermstein
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Am 5. August bestreitet der VfL Wolfsburg sein Achtelfinal-Rückspiel der Europa League bei Schachtar Donezk - doch die Vorbereitung des Fußball-Bundesligisten wird immer kniffliger. Denn jetzt sind mit Xaver Schlager und Daniel Ginczek zwei weitere Akteure angeschlagen.

Erst am Samstag hatte der VfL Wolfsburg seine Saisonvorbereitung aufgenommen - und die gestaltet sich schon jetzt als immer schwieriger. Einige Profis des Fußball-Bundesligisten fehlen schon länger, doch nun kommen immer mehr Angeschlagene dazu. Am Montag fehlte Xaver Schlager beim Training. Daniel Ginczek machte zwar zunächst mit, musste die Einheit aber nach einer halben Stunde abbrechen. Mit dick bandagiertem Knie stand der Angreifer bis zum Schluss an der Seite. Aber bei beiden gab's schnell Entwarnung.

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Wenn Ginczek Probleme mit dem Knie hat, schrillen sofort alle Alarmglocken. Denn der Angreifer, der in seiner Karriere oft verletzt war, musste bereits zwei Kreuzbandrisse wegstecken. Doch diesmal ist es nicht so schlimm. Auch Schlager hat derzeit mit Knieproblemen zu kämpfen. Dass er mit dem Training ausgesetzt hat, war eine Vorsichtsmaßnahme. Ob beide beim Achtelfinal-Rückspiel der Europa League am 5. August in Kiew gegen Schachtar Donezk dabei sein können, bleibt abzuwarten.

Sollte das nicht der Fall sein, müsste sich VfL-Trainer Oliver Glasner etwas einfallen lassen. Denn derzeit hat der Österreicher gerade einmal 13 einsatzfähige Profis zur Verfügung. Neben den verletzten oder angeschlagenen Spielern fehlt Renato Steffen Gelb-gesperrt. Der Kader würde mit Spielern aus der U23 aufgefüllt werden.

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Aber nicht nur die Vorbereitung ist hart, auch der Spielplan hat es in sich. Kurz vor Weihnachten steht das letzte Spiel vor der Winterpause an - doch lang ist die nicht. Nicht mal zwei Wochen haben Maximilian Arnold und Co. zum Durchschnaufen. Bereits am 2., 3. oder 4. Januar geht's weiter. Und nicht nur das: Insgesamt sechs Ligaspiele müssen die Wolfsburger im Januar bestreiten - ein echtes Mammutprogramm, das auch auf die Gesundheit der Spieler schlagen könnte.