01. August 2020 / 17:55 Uhr

Vor Restart der Champions League: Giovane Elber sieht "klaren Nachteil" für FC Bayern

Vor Restart der Champions League: Giovane Elber sieht "klaren Nachteil" für FC Bayern

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Giovane Elber lief einst als Torjäger für den FC Bayern München auf und repräsentiert den Verein nun als Botschafter.
Giovane Elber lief einst als Torjäger für den FC Bayern München auf und repräsentiert den Verein nun als Botschafter. © imago images/Jan Huebner/Montage
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Der ehemalige Bayern-Torjäger Giovane Elber empfindet die Pause bis zur Champions League im August als "klaren Nachteil" für die Münchner. Die Spieler müssten erst hochfahren nach ihren Urlauben. Allerdings traut er Trainer Hansi Flick vieles zu, um die Mannschaft heiß zu machen.

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Er hat mit dem FC Bayern München alles gewonnen, was man im Vereinsfußball gewinnen kann: Den ganz großen Coup sieht Giovane Elber für den FCB in diesem Jahr aber gefährdet. Wegen der Pause nach dem Abschluss der Bundesliga-Saison 2019/20 Ende Juni und dem DFB-Pokalsieg am 4. Juli sei das Team nicht mehr im Wettkampfmodus für die Champions League, die am 7. August fortgesetzt wird, bemängelt er im Interview mit der Passaure Neuen Presse. "Die Spieler waren im Urlaub, haben abgeschaltet und müssen jetzt wieder von Null auf Hundert hochfahren." Der 48-Jährige empfindet das als "klaren Nachteil."

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Allerdings traut er Bayern-Coach Hansi Flick zu, den Spielern den Kopf zurecht zu rücken und sie innerhalb kürzester Zeit auf die Königsklasse, einzuschwören. "Das hat ja auch nach der Corona-Pause sehr gut funktioniert. Die Mannschaft war sofort da", erklärt Elber und lobt: "Wenn man die Spieler bei Instagram verfolgt, sieht man, dass sie auch im Urlaub hart trainieren."

Elber: "Lewandowski nie zufrieden"

Vor allem auf den aktuellen Weltklasse-Stürmer Robert Lewandowski hält Elber große Stücke. Der Brasilianer stehe in regelmäßigem Kontakt mit dem Torschützenkönig der abgelaufenen Bundesliga-Saison 2019/20. "Er ist Weltklasse! Robert ist nie zufrieden mit dem, was er schon erreicht hat. Er wird Jahr für Jahr besser", schwärmt Elber.

Der Champions-League-Sieger von 2001 hätte dem Polen zudem beste Chancen bei der Vergabe des Ballon d'Or eingeräumt. "Es ist schade, dass es dieses Jahr keine Weltfußballer-Wahl gibt. Er wäre Erster oder Zweiter geworden."

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Die Auszeichnung wird wegen der Corona-Pause und den Saisonabbrüchen in einigen Ligen im Jahr 2020 von der französischen Sportzeitung France Football nicht vergeben. Lewandowski waren nach seiner Parade-Saison gute Chancen eingeräumt worden, zumal er mit den Bayern auch noch zum engen Favoritenkreis für den CL-Titel gehört. Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hatte bereits bestätigt, FIFA-Boss Gianni Infantino gebeten zu haben, die Weltfußballer-Wahl des Weltverbandes stattfinden zu lassen.