01. Dezember 2019 / 18:52 Uhr

Giovanni Di Noto lobt, Saulius Tonkunas tobt +++ mit Video

Giovanni Di Noto lobt, Saulius Tonkunas tobt +++ mit Video

Uwe Kläfker
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
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Der VfL 1877 Stadthagen feiert den Derbysieg in der Halle des MTV Auhagen. © Uwe Kläfker
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Handball kompakt: VfL 1877 Stadthagen feiert Derbysieg / HSG Exten-Rinteln verliert Boden

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Der Landesligist HSG Schaumburg Nord II hat beim TuS Vinnhorst II einen rabenschwarzen Tag erwischt und mit 24:32 (9:17) den Kürzeren gezogen.Bis zum 3:3 durch Noah Salzwedel lief es noch rund beim Aufsteiger, dann klappte nicht mehr viel. Vinnhorst legte bis zur Halbzeit auf 17:9 vor. Nach dem Wiederanpfiff schaffte es die HSG nicht, zurück ins Spiel zu finden und musste am Ende eine derbe 24:32-Niederlage hinnehmen. „Wir hatten mit Sicherheit nicht den besten Tag, waren aber angesichts der körperlichen Überlegenheit auch von Vinnhorst überrascht. Die stehen zu Unrecht so schlecht da. Wir konzentrieren uns nun auf die nächsten Spiele. Die Niederlage war kein Beinbruch“, so HSG-Coach Sebastian Pook.
HSG: Salzwedel 5, Knüttel 5, Hermann 4, Tatge 2, C. Kleine 2, Gümmer 2, B. Kleine 1, Reimann 1, Born 1, Schulz 1

Herren Regionsoberliga: MTV Großenheidorn III – HSG Exten-Rinteln 31:30 (14:16).

Vor den Augen des Konkurrenten aus Springe hat die HSG weiteren Boden im Kampf um den Aufstieg verloren. Auf sieben Minuspunkte ist der Abstand zum Tabellenführer HSG Deister Süntel angewachsen. Die Drittvertretung der Seeprovinzler erwischte den besseren Start und führte nach vier Minuten mit 4:2. Die HSG brauchte länger, um ins Spiel zu finden. Nach elf Minuten glich Linkshänder Mindaugas Meskauskas zum 7:7 aus. In der 26. Minute schwächte sich die HSG selbst, Arnas Tekutis sah die Rote Karte – der wichtige Abwehrchef musste das Feld verlassen. „Ich kann die Entscheidung nicht verstehen, Freiwurf wäre in Ordnung gewesen“, monierte HSG-Trainer Saulius Tonkunas.

Angeführt von einem überragenden Lukas Jurys (13 Tore) führte der Favorit aber dennoch 16:14 zur Halbzeit. Die ersten Minuten nach Wiederanpfiff gehörten wieder dem MTV. In der 42. Minute ging der Gastgeber mit 24:23 in Führung, vier Minuten später folgte Mindaugas Meskauskas seinem Landsmann Tekutis. „Er geht eins gegen eins, die Schiedsrichter entscheiden auf Stürmerfoul und geben Mindausgas glatt Rot. Ich verstehe es langsam nicht mehr“, haderte Tonkunas, selbst Schiedsrichter, weiter. Ein Doppelschlag von Viktor Bredthauer brachte Heidorn mit 29:27 in Führung. Jurys traf mit einem Doppelschlag zum 29:30 aus Sicht der Gäste und MTV-Trainer Konopka nahm eine Auszeit. Der angesagte Spielzug klappte, und Tilman Neuenfeld traf 24 Sekunden vor dem Abpfiff zum 31:29 – die Entscheidung. Tomas Tonkunas holte sich in der letzten Sekunde noch die Rote Karte ab, weil er den Schiedsrichtern applaudierte. „Ich weiß nicht, was ich meinen Spielern nach solchen Fehlentscheidungen sagen soll“, sagte Tonkunas.

HSG: Jurys 13, Meskauskas 4, Tekutis 4, Uhlig 3, Ermakov 2, Stundner 2, Tomas Tonkunas 1, Schumann 1.

MTV Auhagen – VfL 1877 Stadthagen 23:30 (7:16).

Der Gast machte bereits vor der Pause alles klar, spielte schnellen Handball, um der befürchteten Aggressivität des MTV aus dem Weg zu gehen. „Aber es verlief alles im Rahmen“, sagte VfL-Coach Giovanni Di Noto, der die Leistung der Schiedsrichter lobte. Nico Harmening besorgte das 6:1 (9.), zur Pause führte der Gast 16:7. „Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen. Mir fehlte die Einstellung in der Abwehr und wir haben das Tempospiel von Stadthagen nicht mitgemacht“, so MTV-Coach Benno Augstein
Die Startphase im zweiten Durchgang gehörte den Gastgebern, die schnell drei Tore zum 10:16 aufholten (34.), ehe sich der favorisierte VfL wieder frei spielte. Über 13:22 (45.), 16:25 (49.) und 19:29 lagen die Gastgeber zurück, die sich aber um ein besseres Ergebnis bemühten. „Wir haben, anders als noch in Emmerthal, konzentrierter durchgezogen“, sagte VfL-Spieler Philip Leinert, „auch wenn es heute nicht bis zum Ende sauber durchgespielt war.“

MTV Auhagen_VfL Stadtahgen

Di Noto gab alles Spielern Einsatzzeit und sorgte noch für Erheiterung, als er kurz vor dem Abpfiff noch eine Auszeit nahm. „Ich wollte noch mal durchwechseln und unseren mitgereisten Fans noch was für die Galerie bieten“, erklärte der Coach. Der angesagte Kempa-Trick wurde Marc Bohnhorst allerdings wegen Übertreten abgepfiffen.

„Die zweite Halbzeit war viel besser von uns, aber am Ende hat Stadthagen verdient gewonnen – auch wenn wir die für uns entscheiden konnten. Dafür können wir uns leider nichts kaufen“, sagte Augstein. Wegen technischer Probleme konnten die Trainer keine Torschützen angeben.

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