27. September 2019 / 15:06 Uhr

Gipfeltreffen in Braunschweig: "Die Vorfreude ist riesig"

Gipfeltreffen in Braunschweig: "Die Vorfreude ist riesig"

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Will seine Eintracht wieder zu einer Heim-Macht formen: Braunschweigs Trainer Christian Flüthmann.
Will seine Eintracht wieder zu einer Heim-Macht formen: Braunschweigs Trainer Christian Flüthmann. © imago images / Christian Schroedter
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Es ist das Spitzenspiel in der 3. Liga: Am Samstag (14 Uhr) trifft der Tabellendritte Eintracht Braunschweig auf den punktgleichen Halleschen FC. „Die Vorfreude ist riesig“, sagt Eintracht-Trainer Christian Flüthmann.

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Einen Dämpfer hatte es jedoch unter der Woche gegeben, als sich Kapitän Bernd Nehrig einen Muskelfaserriss zuzog. Er hatte zuletzt beim 0:0 in Köln aber ohnehin gefehlt – ebenso wie Stephan Fürstner und Marc Pfitzner. Letzterer hat seine Sperre abgesessen, die Rückkehr des Fan-Lieblings ist aber längst kein Automatismus.

Keinen Freifahrtschein für Pfitzner

Wie schwer wird es denn für ihn, einen Platz in der Startelf zu bekommen, Herr Flüthmann? „Es wird schwierig“, sagt der Eintracht-Coach und ergänzt: „Wer nach einer Sperre wieder zurückkommt, hat keinen Freifahrtschein.“

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Da kann etwas Großes entstehen

Nehrig, Fürstner, Pfitzner – das Ü30-Mittelfeld bei den Blau-Gelben ist aktuell nicht vorhanden. Stattdessen überzeugten zuletzt Yari Otto (20), Patrick Kammerbauer (22) und Danilo Wiebe (25) in der Zentrale durch Laufstärke und kluges Anlaufen beim Pressing. In der Fünfer-Abwehrkette war übrigens auch nur ein Spieler (Benjamin Kessel) älter als 23 Jahre. Da könnte auf Dauer etwas Großes entstehen.

Apropos Laufstärke: Die hatte zuletzt Martin Kobylanski vermissen lassen. Folge: Der Top-Scorer musste erstmals auf die Bank. Er habe danach „sehr gut trainiert“, stellt Flüthmann dem Spielmacher ein positives Zeugnis aus. Offenbar hängt vom taktischen Grundsystem ab, ob der frühere Münsteraner gegen Halle in die Startelf zurückkehrt.

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„Ich rede ihm einfach weiter Mut zu"

Und was ist mit Nick Proschwitz? Der Stürmer hatte zuletzt Ladehemmung, Konkurrent Orhan Ademi scharrt zudem mit dem Hufen, will in die Startelf. Freilich ist Ademi eher ein spielender Stürmer, während Proschwitz vom Typ her Vollstrecker und Ballfestmacher ist.

Flüthmann will die Treffer-Flaute des Routiniers nicht überbewerten und sagt: „Ich rede ihm einfach weiter Mut zu. Er macht im Training genug Tore – das muss aber auch im Spiel funktionieren.“

„Beide Mannschaften werden sich in etwa auf Augenhöhe begegnen“, glaubt Halles Trainer Torsten Ziegner. Das sieht auch sein Braunschweiger Kollege so: „Halle kann man von der Mentalität her mit unserer Mannschaft vergleichen.“ Nun steht auch der sportliche Vergleich an. Flüthmann: „Ein Top-Spiel – und wir können froh sein, ein Top-Spiel bestreiten zu können.“

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