02. Juni 2019 / 17:38 Uhr

Giro d'Italia: Carapaz gewinnt Italien-Rundfahrt - Ackermann holt Punktewertung

Giro d'Italia: Carapaz gewinnt Italien-Rundfahrt - Ackermann holt Punktewertung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Ecuadorianer Richard Carapaz vom Movistar-Team hat den Giro d'Italia gewonnen. Der Deutsche Pascal Ackermann (kl. Foto) siegte in der Punktewertung.
Der Ecuadorianer Richard Carapaz vom Movistar-Team hat den Giro d'Italia gewonnen. Der Deutsche Pascal Ackermann (kl. Foto) siegte in der Punktewertung. © imago images / LaPresse / dpa
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Der Ecuadorianer Richard Carapaz hat zum ersten Mal den Giro d'Italia gewonnen. Bei der nach der Tour de France zweitwichtigsten großen Landesrundfahrt sicherte sich der Deutsche Pascal Ackermann das Trikot des punktbesten Fahrers.

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Radprofi Richard Carapaz hat als erster Ecuadorianer den Giro d'Italia gewonnen. Der 26-Jährige ließ sich am Sonntag im abschließenden Einzelzeitfahren den Gesamtsieg nicht mehr nehmen und beendete die 102. Italien-Rundfahrt mit einem Vorsprung von 1:05 Minuten auf den Italiener Vincenzo Nibali. Den letzten Tagessieg im Kampf gegen die Uhr über 17 Kilometer sicherte sich in Verona der Amerikaner Chad Haga vom deutschen Sunweb-Team in 22:07 Minuten.

Der deutsche Meister Pascal Ackermann, der Anfang Mai bereits den Radklassiker Eschborn-Frankfurt für sich entscheiden konnte, holte sich das Lila Trikot des Punktbesten. Der Pfälzer hatte bei seinem Giro-Debüt zwei Etappen gewonnen. Ackermann ist der erste deutsche Radprofi, der das Trikot seit der Einführung der Punktewertung 1958 gewann. „Es war ein weiter Weg bis hierher. Es ist befreiend, dass ich hier angekommen bin“, sagte Ackermann der dpa.

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Das Trikot stellte der 25-Jährige in der Wertigkeit noch über seine zwei Etappensiege. Eine historische Leistung, vollendet an einem historischen Ort. „Das Schlimmste war natürlich der Sturz“, sagte Ackermann rückblickend. Auf der 10. Etappe kam er zu Fall. Er verlor dadurch auch zwischenzeitlich das Trikot. Den Rückschlag verkraftete er aber. Sowohl körperlich, die meisten Wunden waren in Verona bereits verheilt. Auch mental hielt er stand, holte sich das Trikot in der letzten Woche wieder zurück.

„Jetzt freue ich mich erst einmal über den Urlaub“, meinte er. Die nächsten Rennen sind die Slowenien-Rundfahrt und die deutschen Meisterschaften. Dort ist er Titelverteidiger. Einen Start bei der Tour de France noch in diesem Jahr schloss er aus. Für die nächsten Jahre ist dies aber ein Ziel. „Die Tour ist ein Traum“, sagte er.

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