27. Oktober 2019 / 20:12 Uhr

Wieder Tabellenführer! Gladbach tanzt sich mit Sieg gegen Eintracht Frankfurt am FC Bayern vorbei

Wieder Tabellenführer! Gladbach tanzt sich mit Sieg gegen Eintracht Frankfurt am FC Bayern vorbei

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die beiden Gladbacher Torschützen Oscar Wendt und Marcus Thuram feiern ihre Treffer gegen Eintracht Frankfurt mit einem Tänzchen
Die beiden Gladbacher Torschützen Oscar Wendt und Marcus Thuram feiern ihre Treffer gegen Eintracht Frankfurt mit einem Tänzchen © imago images/Jan Huebner
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Borussia Mönchengladbach hat den FC Bayern an der Spitze der Bundesliga wieder abgelöst. Die Rheinländer kamen am Sonntagabend zu einem hart erkämpften 4:2 gegen Eintracht Frankfurt.

Borussia Mönchengladbach hat in der Bundesliga erneut die Tabellenführung übernommen. Das Team von Trainer Marco Rose setzte sich am Sonntagabend im Duell der Europa-League-Teilnehmer mit 4:2 (2:0) gegen Eintracht Frankfurt durch und schob sich mit einem Punkt Vorsprung wieder am FC Bayern vorbei. Die Münchner hatten am Samstag 2:1 gegen Union Berlin gewonnen und dadurch für knapp 24 Stunden den ersten Platz von der Borussia übernommen. Am Sonntagnachmittag war der VfL Wolfsburg daran gescheitert, die Führung im Klassement zu erobern. Die Niedersachsen kamen gegen den FC Augsburg nicht über ein 0:0 hinaus.

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Marcus Thuram (28.) und Oscar Wendt (45.+2) brachten die Gladbacher gegen die Eintracht, die erneut auf ihr verletztes Sturm-Duo Bas Dost und Andre Silva verzichten musste, schon im ersten Durchgang 2:0 in Führung. Nach der Pause wehrte sich Frankfurt nach zuvor sechs Pflichtspielen ohne Niederlage in Folge dann nach Kräften gegen die Pleite. Danny da Costa (59.) gelang der Anschlusstreffer (59.), beeindruckte die Platzherren damit aber nicht. Gladbach schlug durch Nico Elvedi (75.) zurück, musste nach dem zweiten Treffer der Eintracht durch Martin Hinteregger (78.) aber noch einmal zittern. Denis Zakaria stellte dann aber fünf Minuten vor dem Abpfiff den Endstand her.

Gladbach-Trainer Marco Rose: "Können noch draufpacken"

"Das klingt nicht schlecht, das nehmen wir gerne mit. Aber wir sind noch früh in der Saison", meinte Borussen-Trainer Marco Rose bei Fragen nach der Tabellenführung bei Sky und ergänzte: "Wir können immer wieder in allen Bereichen noch draufpacken." Eintracht-Boss Fredi Bobic sagte: "Wir haben den Gladbachern viele Räume gegeben und es ihnen sehr einfach gemacht, zu Toren zu kommen. Nach dem Anschlusstreffer waren wir ganz nah dran. Aber wenn man vorher etwas nicht gut gemacht hat, läuft man hinterher."

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Beide Mannschaften mussten auf einige wichtige Spieler verzichten. Bei den Gastgebern saßen die beiden genesenen Lars Stindl und Jonas Hofmann zunächst auf der Bank, es fehlten weiterhin neun Spieler. Zudem erhielten Christoph Kramer und Rami Bensebaini eine Pause, dafür kehrten Wendt und Laszlo Benes ins Team zurück. Die Gladbacher kamen gegen einen zweikampfstarken und gut gestaffelten Gegner erst allmählich in Schwung. Die Hessen wählten mit nur einer Änderung eine defensive Variante. Gelson Fernandes rückte für Mijat Gacinovic ins Team. Der Defensivstratege bewahrte seine Elf nach der ersten guten Chance für die Borussen auch vor einem Rückstand, als er einen Kopfball von Thuram auf der Torlinie abwehrte (20.).

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Embolo muss verletzt runter

Mit dem bis dahin schönsten Spielzug überlisteten die Gladbacher den Abwehrriegel der Frankfurter dann doch. Nach einem Doppelpass zwischen Breel Embolo und Benes passte der Schweizer in die Mitte, wo Thuram nur noch zum 1:0 einschieben musste. Der ohnehin schon angeschlagene Embolo musste kurz darauf ausgewechselt werden, für ihn kam Stindl zu seinem dritten Einsatz nach langer Verletzungspause. Auch dem zweiten Treffer durch Wendts Flachschuss vom Strafraumeck ging auf der rechten Angriffsseite ein Doppelpass zwischen Patrick Herrmann und Stindl voraus. Nachdem Thuram dann scheiterte, war der schwedische Linksverteidiger mit seinem ersten Bundesliga.Treffer seit acht Monaten zur Stelle.

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Die gut aufgelegten Gastgeber machten trotz der hohen Belastung beider Mannschaften derzeit den frischeren Eindruck. Herrmann, Stindl und Benes vergaben sogar die Möglichkeiten zu einem höheren Sieg, ehe da Costa und Hinteregger zweimal der Anschlusstreffer gelang.

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