15. Februar 2021 / 16:19 Uhr

Rose-Abschied in Gladbach: Salzburg-Trainer Jesse Marsch äußert Interesse an Bundesliga-Job

Rose-Abschied in Gladbach: Salzburg-Trainer Jesse Marsch äußert Interesse an Bundesliga-Job

Roman Gerth
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Salzburg-Trainer Jesse Marsch ist einem Wechsel in die Bundesliga nicht abgeneigt.
Salzburg-Trainer Jesse Marsch ist einem Wechsel in die Bundesliga nicht abgeneigt. © IMAGO/GEPA pictures
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Marco Rose wechselt zum BVB, bei Borussia Mönchengladbach wird der Trainerjob frei. Als Kandidat gilt Jesse Marsch von RB Salzburg. Der US-Amerikaner äußerte sich kurz vor der Rose-Entscheidung im Gespräch mit dem SPORTBUZZER über einen Wechsel in die Bundesliga.

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Marco Rose verlässt Borussia Mönchengladbach, wird zur anderen Borussia nach Dortmund wechseln. Der Cheftrainer der "Fohlen" macht von einer Ausstiegsklausel Gebrauch, Gladbach erhält eine Ablösesumme in Höhe von fünf Millionen Euro. Doch wer folgt auf Rose beim Klub vom Niederrhein? Gemunkelt wird, dass unter anderem Florian Kohfeldt (Werder Bremen), Adi Hütter (Eintracht Frankfurt) und Jesse Marsch (RB Salzburg) Kandidaten sein könnten.

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Letztgenannter äußerte sich wenige Tage vor der Verkündung des Rose-Wechsels auf SPORTBUZZER-Nachfrage als durchaus interessiert an einem Engagement in der Bundesliga: "Ich finde die Bundesliga eine super Liga. Ich mag das Niveau, die Stadien, die Fußball-Kultur. Mein Jahr als Co-Trainer in Leipzig war großartig. Es ist immer ein Kompliment, wenn ich meinen Namen im Zusammenhang mit einem Trainer-Posten in Deutschland lese. Das hätte ich nie in meinem Leben gedacht. Deshalb sehe ich die Bundesliga als eine überragende Chance für mich.“

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Der 47 Jahre alte US-Amerikaner aus Racine im Bundestaat Wisconsin folgte in Salzburg auf Rose, als der zur Saison 2019/2020 nach Mönchengladbach wechselte. Ein Fakt, den er im Zuge der aktuellen Gerüchte mit Humor nimmt: "Auffällig ist auf jeden Fall, dass mein Name immer direkt hinter dem von Marco fällt. So war es hier in Salzburg auch." Vor seiner Zeit beim Red-Bull-Konzernklub in Österreich war er ein Jahr Co-Trainer bei RB Leipzig. In den USA trainierte er zuvor unter anderem dreieinhalb Jahre lang die New York Red Bulls – und damit einen weiteren Fußball-Standort des Brauseherstellers.

Ein Wechsel in die Bundesliga als Cheftrainer wäre für Marsch "irgendwann ein logischer Schritt". Wem er derzeitig verpflichtet ist, vergaß der zweimalige Nationalspieler der USA gegenüber dem SPORTBUZZER jedoch nicht zu erwähnen: "Mein Fokus liegt aktuell ganz klar beim FC Red Bull Salzburg, wir haben hier viel zu tun." Mit den Österreichern trifft er am Donnerstag im Sechszehntelfinale der Europa League auf das spanische Team vom FC Villarreal.