12. Mai 2022 / 15:26 Uhr

"Das macht man nicht": Gladbach-Boss Virkus kontert Kritik von Matthias Ginter – Hütter reagiert zurückhaltend

"Das macht man nicht": Gladbach-Boss Virkus kontert Kritik von Matthias Ginter – Hütter reagiert zurückhaltend

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Roland Virkus (l.) und Adi Hütter (r.) reagieren auf die Kritik von Matthias Ginter.
Roland Virkus (l.) und Adi Hütter (r.) reagieren auf die Kritik von Matthias Ginter. © IMAGO/Team 2/Eibner (Montage)
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Nachdem Matthias Ginter gegen seinen Noch-Klub Borussia Mönchengladbach ausgeteilt hatte, folgte nun die verbale Retourkutsche. Sowohl Sportdirektor Roland Virkus als auch Trainer Adi Hütter reagierten auf die Aussagen den Innenverteidigers.

Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Roland Virkus hat sich vom Verhalten von Matthias Ginter nach seinem feststehenden Wechsel zum SC Freiburg enttäuscht gezeigt. "Ich habe gelernt, nie schlecht über andere Menschen und über den alten Arbeitgeber zu sprechen. Das macht man nicht, und das habe ich Matze auch klar so gesagt", sagte Virkus am Donnerstag. Er sei zum Zeitpunkt der Verhandlungen noch nicht eingebunden und "wäre das angegangen", räumte Virkus ein: "Aber das muss er mit sich selbst ausmachen." Trainer Adi Hütter erklärte: "Es gibt Leute, die solche Dinge nach außen kommunizieren. Ich finde, es ist am besten, wenn man dazu wenig sagt."

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Ginter kehrt nach der aktuellen Spielzeit vom Niederrhein zu seinem Ausbildungsverein aus Freiburg zurück. Der 28-Jährige hatte seinen Noch-Klub im Nachgang für den Umgang mit ihm kritisiert. Der Verteidiger berichtete im Fan-Podcast "MitGeredet" von einem Gespräch mit seinem Berater im vergangenen Sommer. Während Ginter bis dahin vom damaligen Gladbacher Sportchef Max Eberl Signale bekomme habe, dass der Verein den nach dieser Saison auslaufenden Vertrag mit dem Verteidiger verlängern wolle, habe der Berater nun berichtet: "Die Ideallösung für Max und den Verein wäre, dich zu verkaufen. Das war für mich schon sehr bitter und hart. Da ist etwas kaputt gegangen. Weil ich das Gefühl hatte, dass wir zusammen etwas aufbauen wollten."

Über die Geschehnisse in Gladbach sagte Ginter: "Im Oktober kam es dann doch zu einem Vertragsangebot. Max kam auf meinen Berater zu, der zuerst gedacht hat, es sei ein Scherz. Das war ein Alibi-Angebot, um nachher zu sagen: 'Wir haben ihm ein Angebot gemacht!'" Ginter ergänzte: "Es wurden ja dann Summen kolportiert um die vier Millionen oder dass ich zu viel gefordert habe. Ich kann da alle beruhigen. Ich habe aber zu meinem Berater gesagt: 'Egal wie die Summe ist, das Ding ist durch. Da brauchen wir nicht mehr zu sprechen.' Weil es so enttäuschend war wie das abgelaufen ist im Sommer."