01. Dezember 2019 / 17:23 Uhr

Embolo-Show gegen Freiburg: Gladbach stürmt zurück an die Tabellenspitze

Embolo-Show gegen Freiburg: Gladbach stürmt zurück an die Tabellenspitze

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Stürmer Breel Embolo (Mitte) hat Borussia Mönchengladbach wieder an die Spitze der Bundesliga geschossen.
Stürmer Breel Embolo (Mitte) hat Borussia Mönchengladbach wieder an die Spitze der Bundesliga geschossen. © dpa
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Borussia Mönchengladbach ist wieder Tabellenführer der Bundesliga. Nach einem deutlichen 4:2-Heimerfolg über den SC Freiburg lösen die Gladbacher RB Leipzig ab, das am Samstag die Spitze übernommen hatte. Breel Embolo glänzte beim Team von Marco Rose als Torschütze und Vorlagengeber.

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Zwei Tore, eine Vorlage: Beim 4:2- (2:1) Heimsieg von Borussia Mönchengladbach gegen den SC Freiburg hat Gladbach-Stürmer Breel Embolo eine wahre Tor-Show abgeliefert - und seinen Klub so wieder an die Spitze der Bundesliga-Tabelle geführt. Dank der Treffer von Marcus Thuram (3. Minute), Neuzugang Embolo (46., 71.) und Patrick Hermann (51. - von Embolo vorbereitet) verdrängten die Fohlen RB Leipzig wieder von der Tabellenspitze. Die Leipziger hatten diese Position durch einen 3:2-Sieg beim SC Paderborn am Samstag eingenommen. Für die Freiburger erzielten Jonathan Schmid (6.) und Lucas Höler (58.) die Tore. Der Ex-Schalker Embolo konnte sich sogar den Luxus leisten, einen Elfmeter zu verschießen (49.).

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Gladbach ist mit dem verdienten Sieg im offenen Schlagabtausch gegen die Breisgauer die Wiedergutmachung für die 0:2-Pleite in der Vorwoche gegen Union Berlin gelungen. Der SC Freiburg, der mit einem Sieg am FC Bayern hätte vorbei ziehen können, rutscht durch die Niederlage auf Platz sechs der Tabelle ab. "Das ist ein tolles Gefühl auf die Tabelle zu schauen", schwärmte Torschütze Patrick Hermann nach dem Spiel. SCF-Trainer Streich musste zugeben: "Die Gladbacher haben ein tolles Spiel gemacht. Gegen diese Qualität kann man es manchmal nicht verteidigen."

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Gladbach und Freiburg mit Blitz-Start

Mit gleich fünf Änderungen in der Startelf versuchten die Gladbacher die zuletzt starken Belastungen besser zu verteilen. So kehrten die beiden Innenverteidiger Nico Elvedi und Tony Jantschke in die Viererkette zurück, Embolo rückte erstmals seit sechs Spielen wieder in die Startelf, dafür erhielt Alassane Pléa eine Pause.

Trotz der Umstellungen nutzte die neuformierte Borussen-Elf gleich die erste Möglichkeit zur 1:0-Führung, als Thuram nach einem Freistoß von Laszlo Benes aus kurzer Distanz traf. Zuvor hatte Nico Schlotterbeck, der seinen 20. Geburtstag feierte und neu ins Freiburger Team rückte, die erste Chance für die Gäste, scheiterte aber an Torhüter Yann Sommer. Gladbachs Keeper war kurz darauf allerdings machtlos, als den Freiburgern durch einen Freistoß von Schmid schnell der 1:1-Ausgleich gelang.

Freiburg bleibt trotz Rückstand gefährlich

In der attraktiven Partie zweier guter Mannschaften hatten die Gastgeber die besseren Offensivaktionen und kamen vor allem durch Thuram immer wieder zu torgefährlichen Szenen. In der 25. Minute hatte der Franzose mit einem Pfostenschuss Pech, zuvor wurde ein Treffer von Embolo wegen Abseitsposition nach Videoüberprüfung nicht gegeben. Anschließend vergab Herrmann zwei gute Möglichkeiten aus jeweils fünf Metern. Die Freiburger hatten weitaus weniger Szenen im Angriff, blieben aber mit ihrer Lauf- und Zweikampfstärke stets gefährlich. "Wir haben uns immer wieder zurückgekämpft, aber die Gladbacher haben wirklich ein gutes Spiel gemacht", bewertete Verteidiger Dominique Heintz die Leistung seiner Mannschaft.

Nach der Pause sorgten die Gastgeber dann schnell für die erneute Führung. Erst traf der starke Embolo nach Pass von Herrmann bereits nach 47 Sekunden zum 2:1, dann schoss Embolo nach Foul von Dominique Heintz einen Foulelfmeter an den Pfosten (49.), ehe Herrmann nach Pass von Embolo das 3:1 gelang (51.). Die Freiburger brachten in Roland Sallai einen weiteren Stürmer und kamen durch Höler (58.) noch zum Anschlusstreffer. Embolo sorgte dann nach Pass von Neuhaus mit seinem zweiten Treffer für den Schlusspunkt. "Die Fans standen von der ersten Minute an hinter uns, das ist wie ein zwölfter Mann", lobte der Schweizer nach der Partie die lautstarken Fohlen-Anhänger.

50 ehemalige Spieler des SC Freiburg und was aus ihnen wurde

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