15. März 2019 / 22:22 Uhr

Gladbach kann den Heimfluch nicht brechen: Dürftiges Remis gegen Freiburg

Gladbach kann den Heimfluch nicht brechen: Dürftiges Remis gegen Freiburg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Umkämpfte Angelegenheit: Freiburgs Nils Petersen (l.) im Kopfballduell mit Gladbachs Tony Jantschke.
Umkämpfte Angelegenheit: Freiburgs Nils Petersen (l.) im Kopfballduell mit Gladbachs Tony Jantschke. © dpa
Anzeige

Was ist nur mit Borussia Mönchengladbach los? Die einstige Heimmacht kann im Borussia Park nicht mehr gewinnen. Gegen den SC Freiburg reichte es nur für ein Unentschieden.

Anzeige
Anzeige

Borussia Mönchengladbach kann im heimischen Borussia Park einfach nicht mehr gewinnen! Die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking verbesserte sich durch das 1:1 (1:1) gegen den SC Freiburg zwar zumindest bis zum Samstag auf den dritten Platz, kann den Heimfluch der vergangenen Wochen aber immer noch nicht brechen. Die Gladbacher ließen im Angriff ihren gewohnten Elan vermissen. Punktuell waren im Stadion der "Fohlen" sogar ungeduldige Pfiffe zu hören. Die traurige Bilanz: Nur ein Sieg aus den letzten sechs Spielen.

Hecking hatte zuvor einen Sieg gefordert. „Egal wie“, betonte der Coach auf der Pressekonferenz. Die Freiburger, die zuletzt vor fast 24 Jahren in Gladbach gewinnen konnten, erwischten allerdings den besseren Start: Der ehemalige Gladbacher Vincenzo Grifo (10.) brachte die Gäste überraschend in Führung. Die Gladbacher hatten Pascal Stenzel auf ihrer linken Seite zu viel Platz gelassen, der Rechtsverteidiger legte den Ball in die Mitte, wo Grifo unter Mithilfe des Innenpfostens das 1:0 erzielen konnte.

50 ehemalige Spieler von Borussia Mönchengladbach – wo sind sie gelandet?

Juan Arango, Marko Marin und Mo Idrissou - nur drei ehemalige Gladbach-Stars, die nicht nur Fohlen-Fans ein Begriff sind. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt 50 Ex-Borussen und was aus ihnen wurde. Zur Galerie
Juan Arango, Marko Marin und Mo Idrissou - nur drei ehemalige Gladbach-Stars, die nicht nur "Fohlen"-Fans ein Begriff sind. Der SPORTBUZZER zeigt 50 Ex-Borussen und was aus ihnen wurde. ©
Anzeige

"Ich habe mich sehr auf meine Rückkehr gefreut. Auch wenn es nicht so aussah, hatte ich hier eine gute Zeit", sagte Grifo nach dem Spiel bei Eurosport. "Ich bin mega happy, dass wir einen Punkt geholt haben. Wir wussten, dass sie die letzten drei Heimspiele nicht gewonnen haben. Das wollten wir ausnutzen." Gladbachs Torwart Yann Sommer war dagegen angefressen: "Wir haben gegen eine defensiv sehr stabile Mannschaft gespielt. Uns gelingt es derzeit nicht, den letzten Druck zu machen. Die Freiburger machen einem das Leben schwer, sie stehen sehr kompakt und verteidigen akribisch. Und hat einfach der letzte Druck gefehlt."

Traumpass Zakaria: Gladbach spielt Ausgleich überragend heraus

Gladbach zeigte anders als bei den klaren Niederlagen gegen Hertha, Wolfsburg und den FC Bayern eine starke und vor allem sofortige Reaktion: Alassane Plea (16.) vollendete eine Traumkombination. Zakaria hatte klug auf Hazard durchgesteckt und so die gesamte Freiburger Abwehrkette ausgehebelt. Der Belgier spielte in die Mitte, wo Plea goldrichtig stand. Es war das erste Tor des Franzosen nach sieben torlosen Partien - und so wichtig für die Borussia. Zuvor hatte der Videoschiedsrichter überprüft, ob Hazard im Abseits stand, das war allerdings nicht der Fall.

Mehr zur Bundesliga

Nach der torreichen Anfangsphase verflachte die Partie zusehends - und das nicht nur in der ersten Halbzeit. Chancen waren auf beiden Seiten rar gesät. Gladbach war der Wille anzumerken, allerdings auch die Verunsicherung nach drei klaren Heimniederlagen in Serie. Nach rund einer Stunde wurden die Gladbacher stärker, ohne jedoch zu zwingenden Aktionen zu kommen. Die Freiburger verlegten sich in erster Linie auf ihre Defensive, kamen mit ihren punktuell vorgetragenen Entlastungsangriffen praktisch nie vor das Gladbacher Tor von Keeper Sommer. Am Ende rannte Gladbach an. Dabei sprang jedoch nicht eine wirklich gefährliche Aktion heraus. So wird es eng mit der Champions League.

"Das war eine reife Leistung für unsere Möglichkeiten", sagte Freiburgs Trainer Christian Streich. "Länderspielpausen kommen für uns immer zum richtigen Zeitpunkt, weil wir durchatmen müssen." Der 53-Jährige lobte die "große Sozialkompetenz" seiner Mannschaft.

ANZEIGE: 50% auf dein Präsentations-Trainingsanzug! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus aller Welt