05. Juni 2020 / 23:26 Uhr

Rot-Wirbel um Gladbach-Star Plea und Manager Eberl: Fohlen-Stürmer gegen FC Bayern gesperrt

Rot-Wirbel um Gladbach-Star Plea und Manager Eberl: Fohlen-Stürmer gegen FC Bayern gesperrt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Doppel-Rot: Alassane Plea und Max Eberl sind im Spiel gegen den SC Freiburg vom Platz gestellt worden.
Doppel-Rot: Alassane Plea und Max Eberl sind im Spiel gegen den SC Freiburg vom Platz gestellt worden. © (c) epa/pool/imago images/Poolfoto
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Dieses Doppel-Rot für Borussia Mönchengladbach sorgt für mächtig Ärger: Stürmer Alassane Plea und Manager Max Eberl sind am Freitagabend bei der 0:1-Niederlage in Freiburg jeweils vom Platz geflogen. Die Roten Karten haben Konsequenzen: Plea ist damit ausgerechnet im Topspiel gegen den FC Bayern gesperrt, Eberl darf nicht auf der Bank sitzen.

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Bitterer Rückschlag für Borussia Mönchengladbach im Vierkampf um die Champions-League-Plätze in der Bundesliga: Die Fohlen verlieren nicht nur mit 0:1 beim SC Freiburg, sondern auch einen ihrer wichtigsten Spieler für das Topspiel gegen den FC Bayern München in der kommenden Woche (Samstag, 18.30 Uhr). Nach seiner Gelb-Roten Karte ist der französische Top-Stürmer Alassane Plea gesperrt. Kurios: Wegen Meckerns nach dem von Schiedsrichter Markus Schmidt in der 68. Minute erteilten Platzverweis gegen Plea sah auch Gladbach-Manager Max Eberl die Rote Karte. Damit bekommt auch er ein Innenraumverbot für das kommende Spiel auferlegt und darf nicht auf der Bank der Fohlen sitzen. Eberl ist der erste Bundesliga-Verantwortliche, der dieses Schicksal erleidet.

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Was war passiert? Plea wurde von Referee Schmidt bereits in der ersten Halbzeit verwarnt. Der 27-Jährige hatte aus Ärger wegen einer Schiedsrichterentscheidung den Ball weggeschlagen. Die zweite Gelbe Karte resultierte aus einem klaren Foulspiel, Plea kam im Zweikampf mit Freiburgs Nationalspieler Robin Koch zu spät und stieg dem Verteidiger auf den Fuß. Ebenfalls eine gelbwürdige Aktion, die im Resultat den Platzverweis bedeutete. Die Gladbacher Bank war mit der Schiedsrichter-Entscheidung allerdings nicht zufrieden. Besonders Manager Eberl nicht, der lautstark und unflätig beim vierten Schiedsrichter Timo Gerlach protestierte. Eberl sah im Anschluss glatt Rot durch Hauptschiedsrichter Schmidt.

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Gladbach-Torwart Yann Sommer: "Diese Entscheidung müssen wir akzeptieren"

Gladbach-Torwart Yann Sommer bewertete die Rot-Entscheidung gegen Plea nach dem Spiel diplomatischer: "Das ist eine Gelbe Karte, diese Entscheidung müssen wir akzeptieren. Es ist die Entscheidung des Schiedsrichters", so der Schweizer auf das Foul, das zum Platzverweis führte.

Den Fohlen dürfte das Fehlen Pleas im kommenden Bayern-Spiel schmerzen. Schließlich gehört der Franzose zu den Leistungsträgern der Mannschaft um Trainer Marco Rose, die das Hinspiel zuhause in Gladbach mit 2:1 gewonnen hatte. Rose selbst wollte nach Spielschluss aber noch nicht so weit denken: "Heute schmerzt erstmal die Niederlage. München ist nächste Woche Samstag und die Nummer, die müssen wir jetzt erstmal verarbeiten. Dann kümmern wir uns ab Montag um München", sagte der Coach auf der Pressekonferenz. Die Gladbacher bleiben nach der Niederlage mit weiterhin 56 Zählern Vierter, können aber am Samstag von Bayer Leverkusen überholt werden und damit auf Europa-League-Rang fünf abstürzen.