16. März 2022 / 13:38 Uhr

"Verkaufen, ohne gleichwertig ersetzen zu können": Gladbach-Kaderplaner Korell rechnet mit großem Umbruch

"Verkaufen, ohne gleichwertig ersetzen zu können": Gladbach-Kaderplaner Korell rechnet mit großem Umbruch

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Steffen Korell sieht Borussia Mönchengladbach vor einem personellen Umbruch.
Steffen Korell sieht Borussia Mönchengladbach vor einem personellen Umbruch. © IMAGO/Jan Huebner (Montage)
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Die aktuelle Saison läuft für Borussia Mönchengladbach alles andere als geplant. Sowohl tabellarisch als auch personell. Nach dem schwerwiegenden Abgang von Denis Zakaria und den gescheiterten Vertragsgesprächen mit Matthias Ginter wurde Kaderplaner Steffen Korell nun deutlich.

Kaderplaner und Chef-Scout Steffen Korell rechnet mit einer sinkenden Kader-Qualität bei Borussia Mönchengladbach. "Es steht der große Umbruch bevor, allerdings mit erheblich geringeren finanziellen Möglichkeiten als in den letzten Jahren", wird der 50-Jährige vom Fußballmagazin 11Freunde in der kommenden Ausgabe zitiert. "Wir werden verkaufen, ohne gleichwertig ersetzen zu können."

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Die Borussia hatte im vergangenen Sommer auch coronabedingt nicht die erhofften Transfers getätigt. Angepeilte Vertragsverlängerungen mit Leistungsträgern scheiterten. Im Winter wechselte bereits Mittelfeldspieler Denis Zakaria zu Juventus Turin. Nationalverteidiger Matthias Ginter wird den VfL nach der Saison dagegen sogar ablösefrei verlassen.

Der Transfer des Schweizers Zakaria, dessen Kontrakt beim Bundesligisten im Sommer auslief, spülte dem Vernehmen nach immerhin noch rund fünf Millionen Euro als Fixanteil plus Boni in die Vereinskasse. Dies entsprach rund 20 Millionen Euro weniger als dem eigentlichen Marktwert. Gleiches gilt für Matthias Ginter. Durch seinen ablösefreien Abgang verliert die Borussia den nächsten Spieler mit einem Marktwert von über 20 Millionen Euro ohne eine Ablöse zu kassieren.

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