10. September 2020 / 16:06 Uhr

Gladbach-Manager Max Eberl beklagt coronabedingte Terminfülle: "Da wird Raubbau betrieben"

Gladbach-Manager Max Eberl beklagt coronabedingte Terminfülle: "Da wird Raubbau betrieben"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Gladbach-Manager Max Eberl warnt vor den Belastungen der kommenden Monate.
Gladbach-Manager Max Eberl warnt vor den Belastungen der kommenden Monate. © imago images/Jan Huebner
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Max Eberl erwartet durch die coronabedingte Terminfülle der kommenden zehn Monate offenbar drastische Folgen für die dauerbelasteten Profis. Zudem äußert sich der Manager von Borussia Mönchengladbach zu einer etwaigen Rückkehr der Zuschauer in die Stadien.

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Sportchef Max Eberl von Borussia Mönchengladbach sieht die Profis in den kommenden Monaten an der Grenze der körperlichen Belastbarkeit. "In den nächsten zehn Monaten werden die Spieler durch den engen Terminkalender an ihre Leistungsgrenzen gebracht. Da wird Raubbau betrieben", sagte Eberl am Donnerstag bei einer Talk-Veranstaltung der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Eberl äußerte dabei auch seine Hoffnung, in der neuen Spielzeit möglichst bald wieder vor vielen Zuschauern spielen zu können. "Den Spielbetrieb wieder ans Laufen zu bekommen, das war der erste Schritt. Jetzt ist es der nächste Schritt, wieder Zuschauer in die Stadien zu bekommen und eine komplette Saison in dieser Situation zu bestreiten", sagte der 46-Jährige, der wenig später betonte, mit großem Interesse die kommenden Spiele in Berlin und Leipzig verfolgen zu wollen, wo wieder mehrere tausend Zuschauer zugelassen sind.

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Dies sei "ein Testballon" meinte Eberl in Mönchengladbach auf der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokalspiel am Samstag gegen den FC Oberneuland (15.30 Uhr). "Ich bin aber ganz sicher, dass die Fans sich dort, was Corona angeht, zu benehmen wissen", sagte Eberl. Sollten die Ministerpräsidenten merken, dass durch Spiele vor tausenden Zuschauern "keine neuen Hotspots" entstünden, "dann hoffe ich, dass andere Landesminister nachziehen und auch wieder mehr Zuschauer in die Stadien lassen".