14. Dezember 2020 / 12:47 Uhr

Gladbach-Manager Max Eberl über BVB-Gerüchte um Marco Rose: "Wollen mit ihm in die Zukunft gehen"

Gladbach-Manager Max Eberl über BVB-Gerüchte um Marco Rose: "Wollen mit ihm in die Zukunft gehen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Max Eberl (rechts) hat sich zu den BVB-Gerüchten um Marco Rose geäußert.
Max Eberl (rechts) hat sich zu den BVB-Gerüchten um Marco Rose geäußert. © imago images/AFLOSPORT (Montage)
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Marco Rose ist laut eines Berichts der "Bild" ein Kandidat auf die Nachfolge als Trainer bei Borussia Dortmund. Gladbachs Manager Max Eberl sagte am Montag, dass man mit ihm allerdings in die Zukunft gehen möchte.

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Nach dem Aus von Lucien Favre gehen die Spekulationen um einen möglichen Nachfolger bei Borussia Dortmund los. Zunächst soll der bisherige Co-Trainer Edin Terzic bis zum Sommer übernehmen. Er ist Ur-Borusse und gilt als einer, der offensiven und schnellen Fußball spielen lassen will. Doch die Bild brachte am Montag bereits Marco Rose ins Gespräch.

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Mit Borussia Mönchengladbach zog er gerade erst ins Achtelfinale der Champions League ein, trifft dort mit seiner Mannschaft auf Manchester City. Doch laut Bild habe er eine Ausstiegsklausel für den Sommer in seinem bis 2022 laufenden Vertrag. Max Eberl, Gladbachs Sportdirektor, sagte nun am Montag, dass es keinerlei Bestrebungen gibt, Rose abzugeben.

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"Wir sind froh, dass Marco bei uns ist und sich für uns entschieden hat", sagte Eberl nach der Champions-League-Auslosung bei Sky. Eine Ausstiegsklausel wollte er derweil nicht direkt bestätigen, machte aber auch keinen Hehl daraus, dass es auch unter anderen Umständen immer wieder zu einer Trennung kommen könnte. "Wenn ein Trainer wegwollen würde, dann nützt es nichts, wenn wir keine Klausel hätten", so Eberl. Heißt: Wenn Rose gehen wollte, würde man ihn wohl lassen. Dennoch stellte er klar: "Wir wollen mit Rose in die Zukunft gehen."

BVB trennte sich am Sonntag von Favre

Schon Ende Oktober hatte Mönchengladbachs Sportchef Max Eberl Spekulationen um einen möglichen Wechsel Roses nach Dortmund als respektlos bezeichnet. Rose sagte damals, er kommentiere solche Dinge grundsätzlich nicht. Rose machte in seiner Zeit bei Red Bull Salzburg, wo er auch den heutigen BVB-Torjäger Erling Haaland trainierte, mit zwei österreichischen Meistertiteln (2018, 2019) auf sich aufmerksam.

Der BVB hatte sich am Sonntag nach zweieinhalb Jahren von Lucien Favre getrennt. Den Ausschlag für den Abschied vom 63 Jahre alten Schweizer gab die 1:5-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart am Samstag.