01. September 2022 / 22:00 Uhr

Gladbach "als geilen Verein wahrgenommen": Nationalspieler Julian Weigl erklärt Bundesliga-Rückkehr

Gladbach "als geilen Verein wahrgenommen": Nationalspieler Julian Weigl erklärt Bundesliga-Rückkehr

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Julian Weigl erklärt seinen Wechsel nach Gladbach.
Julian Weigl erklärt seinen Wechsel nach Gladbach. © IMAGO/NurPhoto (Montage)
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Julian Weigl ist zurück in der Bundesliga. Der deutsche Nationalspieler wechselte am Deadlineday von Benfica Lissabon zu Borussia Mönchengladbach. Im vereinseigenen TV-Sender der "Fohlen" nannte er die Beweggründe für seine Entscheidung.

Mindestens für ein Jahr ist Julian Weigl zurück im deutschen Oberhaus. Borussia Mönchengladbach machte den Leih-Transfer des zentralen Mittelfeldspielers bis zum Ende der laufenden Saison am Deadlineday perfekt. Für Weigl bedeutet dies die Deutschland-Rückkehr nach zweijähriger Abstinenz. "Ich bin sehr, sehr glücklich, hier zu sein, jetzt am letzten Tag, dass es geklappt hat", sagte der 26-Jährige gegenüber dem vereinseigenen TV-Sender der Borussia zu dem Last-minute-Deal: "Ich freue mich einfach, wieder zurück in der Bundesliga zu sein, aber auch, für so einen Verein zu spielen."

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Dass es den Zentrumspieler, der zwischen 2015 und 2020 bei Gladbachs Liga-Konkurrent Borussia Dortmund unter Vertrag stand und mit dem BVB unter anderem den DFB-Pokal gewann, nun zur anderen Borussia verschlägt, erklärt Weigl mit der positiven Außenwirkung der Elf vom Niederrhein. "Ich habe schon immer Borussia Mönchengladbach verfolgt und immer als geilen Verein wahrgenommen. Davon jetzt Teil zu sein ist für mich auf jeden Fall eine große Ehre", so der sechsmalige deutsche Nationalspieler.

Vor rund zwei Jahren hatte es Weigl vom BVB zu Benfica Lissabon gezogen. 115 Pflichtspiele für die Portugiesen später ist er nun mit neuen Erfahrungswerten im Gepäck zurück in seinem Heimatland. "Mir war es wichtig, auch mal ins Ausland zu gehen. Ich habe viel Erfahrung gesammelt, auch Lebenserfahrung. Ich habe dort auch dem Spiel meinen Stempel aufdrücken können. Trotzdem habe ich die Bundesliga auch vermisst. Deshalb bin ich froh, wieder hier zu sein", erklärte der beim TSV 1860 München ausgebildete Mittelfeldmann. Seine Erfahrung wolle er nun bei seinem neuen Arbeitgeber "in die Mannschaft mit einbringen."

Nun wolle er zunächst den Fokus voll auf das Training mit seinen neuen Teamkollegen legen, um "die Jungs auch auf dem Platz besser kennenzulernen, dass man die Eigenschaften von den Jungs kennt". Um seinen Fitnesszustand mache er sich dabei keine Sorgen. "Ich kann es kaum erwarten. Ich bin im vollen Trainingsbetrieb, hab ein paar Spiele gemacht. Deswegen: Let's go", so Weigl. Bereits am kommenden Sonntag im Bundesliga-Spiel der Gladbacher gegen Mainz 05 (17.30 Uhr, DAZN) könnte er erstmals zum Ensemble von Cheftrainer Daniel Farke gehören.

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