24. Oktober 2019 / 19:20 Uhr

Pyro-Ärger in Rom: Gladbach-Fans zünden Bengalos vor Europa-League-Partie

Pyro-Ärger in Rom: Gladbach-Fans zünden Bengalos vor Europa-League-Partie

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bei der Partie in Rom wurde im Gladbach-Block massiv Pyrotechnik gezündet.
Bei der Partie in Rom wurde im Gladbach-Block massiv Pyrotechnik gezündet. © Getty Images
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Die Fans von Borussia Mönchengladbach sorgten kurz vor dem Anpfiff der Europa-League-Partie bei der AS Rom für Ärger. Sie zündeten im Gäste-Block massiv Pyrotechnik, das gesamte Stadion war in den ersten Minuten des Spiels in Rauch gehüllt.

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Wieder Ärger bei einer Europa-League-Partie von Borussia Mönchengladbach! Das Spiel bei der AS Rom am Donnerstagabend (hier im SPORTBUZZER-Liveticker!) wurde wenige Augenblicke vor dem Anpfiff durch massives Abbrennen von Pyrotechnik gestört. Die Gladbach-Fans hatten im Gäste-Block des Stadions in der italienischen Hauptstadt in großem Maße Bengalos gezündet.

Das Olympiastadion in Rom war in den ersten Minuten der Begegnung komplett in Nebel gehüllt. Trotz der schwierigen Sichtverhältnissen, die auch von einigen Nutzern im Netz kommentiert wurden, pfiff der schottische Schiedsrichter William Collum das Spiel pünktlich an. Nach dem anfänglichen Aufreger beruhigte sich die Lage, auch der Rauch zog nach den Anfangsminuten ab.

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Gladbach-Fans wurden in Istanbul von Polizei bedrängt

Bereits beim vergangenen Auswärtsspiel von Gladbach beim türkischen Vertreter Basaksehir aus Istanbul kam es zu einem unschönen Vorfall. Seinerzeit waren allerdings die Anhänger des Bundesligisten die Opfer - sie wurden von der türkischen Polizei bedrängt. Hunderte Fans waren nicht ins Stadion gelassen worden. Der Aufreger wurde durch eine Fahne ausgelöst, die das Mönchengladbacher Stadtwappen zeigte. Der abgebildete St. Vitus stelle ein christliches Symbol dar und dieses sei unerwünscht, führten die Behörden in der türkischen Hauptstadt als Begründung an.

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Im Anschluss an diesen Vorfall hatten sich auch die Gladbacher Verantwortlichen um Sportchef Max Eberl mit deutlicher Kritik zu Wort gemeldet. Der 46-Jährige sprach von "Polizeidiktatur" und meinte: "Das macht mich extrem traurig, dass wir 2019 in Europa solche Zustände haben, dass die Polizei diktieren kann, welche Fahnen mit ins Stadion kommen. Diese Regel gibt es nicht." Nach dem Pyro-Ärger in Rom müsste Eberl nun allerdings an die eigenen Fans appellieren...

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