12. September 2021 / 22:14 Uhr

Gladbach atmet nach erstem Sieg unter Trainer Adi Hütter durch: "Wollten endlich in die Saison kommen"

Gladbach atmet nach erstem Sieg unter Trainer Adi Hütter durch: "Wollten endlich in die Saison kommen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trainer Adi Hütter (r.) hat Borussia Mönchengladbach zum ersten Sieg in dieser Bundesliga-Saison geführt.
Trainer Adi Hütter (r.) hat Borussia Mönchengladbach zum ersten Sieg in dieser Bundesliga-Saison geführt. © (c) Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
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Im vierten Anlauf hat es endlich geklappt: Gegen Arminia Bielefeld feierte Borussia Mönchengladbach den ersten Bundesliga-Sieg unter Trainer Adi Hütter. Der Coach und Kapitän Lars Stindl waren entsprechend erleichtert.

Die Situation hätte brenzlig werden können. Dreimal war Borussia Mönchengladbach unter seinem neuen Trainer Adi Hütter zu Beginn der Bundesliga-Saison ohne Sieg geblieben, wäre auch am Sonntag gegen Arminia Bielefeld kein Dreier gelungen - es hätte rund um den Borussia-Park wohl ein wenig rumort. Trotz zwischenzeitlicher Probleme kam es anders. Die ambitionierten Rheinländer gewannen 3:1 (1:1) und können vorerst durchatmen. "Das war ein Befreiungsschlag", gestand Hütter bei DAZN und Doppeltorschütze Lars Stindl ergänzte: "Das war ein Sieg des Willens. Wir wollten endlich in die Saison kommen und den ersten Dreier einfahren."

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Dies gelang am Ende überzeugend. Am kommenden Wochenende beim Tabellenvorletzten FC Augsburg soll nun nachgelegt werden. Danach kommt es zum Duell mit Borussia Dortmund. Bis dahin will Hütter noch weiter am Feinschliff arbeiten. Denn: "Es hat noch nicht alles gepasst", sagte der Österreicher nach dem Erfolg gegen die Arminia: "Wir haben noch zu viele Torchancen zugelassen. Ich würde es als Arbeitssieg bezeichnen."

Die Energieleistung hinterließ Spuren. Youngster Luca Netz, der von Hütter erstmals von Beginn an aufgeboten worden war, musste nach 58 Minuten verletzt vom Platz. Nach Angaben des Trainers sei der 18-Jährige von Wadenkrämpfen geplagt worden. Ein wenig ernster scheint es bei Jonas Hofmann zu sein. Der Nationalspieler war zur Pause mit Oberschenkelproblemen in der Kabine geblieben. "Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist", sagte Hütter.