10. August 2021 / 09:23 Uhr

Gladbach-Trainer Adi Hütter warnt nach Pokal-Fight: FC Bayern am Freitag "gut ausgeruht"

Gladbach-Trainer Adi Hütter warnt nach Pokal-Fight: FC Bayern am Freitag "gut ausgeruht"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Adi Hütter mahnt an, dass Gladbach vor dem Bayern-Spiel am Freitag weniger Regenerationszeit hat.
Adi Hütter mahnt an, dass Gladbach vor dem Bayern-Spiel am Freitag weniger Regenerationszeit hat. © IMAGO/Eibner
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Borussia Mönchengladbach hat beim hart umkämpften Erstrunden-Duell gegen den Drittligisten 1. FC Kaiserslautern Kraft gelassen. Am Freitag eröffnet die Mannschaft um ihren neuen Trainer Adi Hütter dann mit dem Topspiel gegen den FC Bayern die neue Bundesliga-Saison. Der Coach warnt vor den "ausgeruhten" Bayern.

Chancenwucher, harte Zweikämpfe, viele Tempo-Gegenstöße: Der Zweitrunden-Einzug von Borussia Mönchengladbach im Duell beim Underdog 1. FC Kaiserslautern (1:0) hat den Spielern Kraft gekostet - und das nur wenige Tage vor dem Auftaktspiel der Bundesliga gegen den FC Bayern München am Freitag (20.30 Uhr/DAZN/Sat1) . "Wir haben natürlich fast keine Regenerationszeit bis Freitag", monierte der neue Gladbach-Trainer Adi Hütter nach Schlusspfiff bei der ARD - und blickte fast schon neidisch in Richtung München. "Der FC Bayern kommt gut ausgeruht", stellte der Österreicher fest.

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Und Hütter hat recht: Während sich seine Gladbacher in einem "Pokal-Fight", wie Siegtorschütze Lars Stindl das Spiel am Betzenberg bezeichnete, in die nächste Runde mühte, durfte der FCB am Wochenende für dem Liga-Start noch Kräfte tanken. Das für Freitagabend angesetzte Pokalspiel des Rekordmeisters beim Fünftligisten Bremer SV wurde kurzfristig abgesagt, weil sich die Bremer in Corona-Quarantäne begeben mussten. Ein Nachteil für Gladbach? Hütter ist zwiegespalten: "Auf der anderen Seite bin ich froh, dass wir ein Pflichtspiel in den Beinen haben. Die Mannschaft ist aber noch nicht zu 100 Prozent zu bewerten, weil wir einige Stammkräfte jetzt noch nicht dabei haben." Die angeschlagenen Stammkräfte Marcus Thuram und Ramy Bensebaini könnten ausfallen. Trotzdem gelte es nun, schnellstmöglich die eigenen Kräfte zu erholen.

Vor dem Duell im Borussia-Park am Freitag muss Gladbach aber vor allem an der eigenen Chancenverwertung arbeiten. Für die durchaus geforderte Borussia hätten nach der frühen Führung durch Stindl in der 11. Minute auf 2;0, 3:0 erhöhen müssen, vergab aber teils 100-prozentige Chancen. "Wir haben uns schwergetan insgesamt Wir haben das Ding nicht klar über die Bühne gezogen", kritisierte Kapitän Stindl. Vor dem Bayern-Spiel gebe es noch "ein paar Dinge, an denen wir zu arbeiten haben", mahnte der Ex-Nationalspieler. "Mit Bayern kommt eine ganz andere Qualität auf uns zu."