05. Dezember 2019 / 22:42 Uhr

Gladbach-Trainer Marco Rose vor Klassiker gegen den FC Bayern: "Das macht uns schon stolz"

Gladbach-Trainer Marco Rose vor Klassiker gegen den FC Bayern: "Das macht uns schon stolz"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Gladbach-Coach Marco Rose blickt auf das Duell mit dem FC Bayern München.
Gladbach-Coach Marco Rose blickt auf das Duell mit dem FC Bayern München. © Getty Images
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Jahrelang gab es bei Borussia Mönchengladbach eine Euphorie-Bremse. Die hat der neue Trainer Marco Rose gelöst. Am Samstag steht der Klassiker gegen den FC Bayern an.

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Trainer Marco Rose mag die Euphorie beim Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach nicht bremsen. "Es gehört zu unserer Arbeit, die Menschen und Fans glücklich zu machen", sagte Rose und bekannte im Hinblick auf immer mehr Experten, die eine Meisterschaft der Borussia für möglich halten: "Das macht uns schon stolz."

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Konkret eingehen auf einen möglichen Titelgewinn wollte Rose vor dem Spitzenspiel am Samstag gegen Bayern München (15.30 Uhr) aber nicht. "Uns freut es, wenn die Leute zufrieden sind. Auf die anderen Themen lassen wir uns jetzt noch nicht ein", sagte der 43-Jährige. Mit einem Sieg im Klassiker kann Borussia den Vorsprung auf den Rekordmeister auf sieben Punkte erhöhen. Entsprechend groß ist das Selbstbewusstsein der Gladbacher. "Wir freuen uns auf das Spiel. Fakt ist, dass wir gewinnen wollen", meinte Rose.

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Genau diese neue Einstellung versetzt das Umfeld inzwischen in die goldenen 1970er Jahre zurück. Zum 100. Geburtstag des 1983 gestorbenen Klub-Idols Hennes Weisweiler am Donnerstag meldeten sich etliche Alt-Borussen überschwänglich lobend zu Wort und verglichen Rose bereits mit dem Trainer-Guru und Meister-Coach von einst. "Man kann schon sagen, dass da zur Zeit eine Parallele entsteht", sagte Horst Köppel, der als Spieler in den 70ern alle bisherigen Meisterschaften mit der Borussia errungen hatte. Er hält Borussia dank Rose inzwischen wieder für titelreif: "Natürlich kann eine Mannschaft, die nach 13 Spieltagen Tabellenerster ist, auch nach 34 Spielen oben stehen."

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Deutlicher wurde Berti Vogts. "Die Art, wie er mit dem Team umgeht, wie er die Spieler immer wieder fordert, seine Ansprache, auch, wie er an der Seitenlinie coacht - Marco Rose hat sehr viel von Hennes Weisweiler", sagte der frühere Bundestrainer der Rheinischen Post. Auf dieses Lob reagierte Rose bescheiden. "Da muss ich noch ein bisschen was leisten. Ich habe ganz großen Respekt vor diesem Menschen", sagte Rose über Weisweiler, bekannte aber auch: "Es ehrt und freut mich, wenn Menschen, die Borussia nahe stehen, unsere Arbeit als gut wahrnehmen. Das sollte Anspruch für mehr sein."

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