22. Januar 2021 / 20:56 Uhr

Gladbach-Trainer Rose spricht Embolo nach Corona-Wirbel das Vertrauen aus: Gibt auch "andere Perspektive"

Gladbach-Trainer Rose spricht Embolo nach Corona-Wirbel das Vertrauen aus: Gibt auch "andere Perspektive"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Gladbach-Trainer Marco Rose hat seinem Spieler Breel Embolo erneut das Vertrauen ausgesprochen.
Gladbach-Trainer Marco Rose hat seinem Spieler Breel Embolo erneut das Vertrauen ausgesprochen. © imago images/Laci Perenyi/dpa/Montage
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Der nächtliche Ausflug von Breel Embolo hat in den vergangenen Tagen die Schlagzeilen bestimmt. Trotz unterschiedlicher Aussagen des Gladbach-Profis und der Polizei, vertraut ihm sein Trainer weiterhin.

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Die neuen Enthüllungen rund um den nächtlichen Ausflug seines Spielers Breel Embolo stören laut Gladbach-Trainer Marco Rose das Vertrauensverhältnis zwischen ihm und seinem Profi nicht. "Wir haben immer wieder gesagt, dass wir zu unserem Spieler stehen, ihm vertrauen, trotzdem nicht gutheißen, dass er eine falsche Entscheidung getroffen hat", sagte Rose vor dem Topspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund (4:2) am Freitagabend im ZDF.

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Zum Hintergrund: Embolo hatte am vergangenen Samstag mit einem nächtlichen Ausflug nach Essen für Wirbel gesorgt. Der 23 Jahre alte Schweizer war von der Polizei in einer Wohnung angetroffen worden, in deren unmittelbarer Nähe eine illegale Party stattgefunden hatte. Die Polizei Essen geht davon aus, dass Embolo nach dem Anrücken der Beamten von der Party über das Dach des Gebäudes in die angrenzende Wohnung floh. Dort soll er sich laut Medienberichten in einer Badewanne versteckt haben. Embolo bestreitet dies, was die Borussia ihm auch glaubt. Rose hatte deshalb bereits angekündigt, den Stürmer auf jeden Fall in den Kader zu berufen. Gegen Dortmund saß der Stürmer zunächst auf der Bank, wurde beim 4:2 (2:2)-Sieg in der 71. Minute für Alassane Plea eingewechselt.

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"Wir wissen, dass er nicht an dem Ort hätte sein sollen, wo er war", sagte Rose. "Wir wissen aber auch, dass es die Geschichte aus einer anderen Perspektive gibt." Die Dinge, die drumherum passieren würden, seien heftig. In manchen Bereichen möglicherweise auch berechtigt, vermutete Rose, der die Aufklärung der Geschichte nicht als seine Aufgabe ansieht. "Ich glaube, dass das Themen sind, die andere Leute klären müssen", so der Coach.