19. Mai 2021 / 20:58 Uhr

Glasner-Berater war schon da: Aber das Trainer-Karussell dreht sich (noch) ohne Wolfsburg

Glasner-Berater war schon da: Aber das Trainer-Karussell dreht sich (noch) ohne Wolfsburg

Andreas Pahlmann und Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Trainer-Karussell: Über OIiver Glasner (l.) wird weiter spekuliert, Gerardo Seoane geht zu Bayer Leverkusen.
Trainer-Karussell: Über OIiver Glasner (l.) wird weiter spekuliert, Gerardo Seoane geht zu Bayer Leverkusen. © (c) Pool AP
Anzeige

Nun hat auch Bayer Leverkusen einen neuen Trainer gefunden, Gerardo Seoane übernimmt zur neuen Saison. Der VfL Wolfsburg und Oliver Glasner sind nach wie vor nicht Teil des großen Karussells - und das dürfte sich auch vorm Wochenende nicht ändern.

Das Trainerkarussell in der Fußball-Bundesliga dreht sich weiter - und das immer noch ohne Beteiligung des VfL Wolfsburg. Mit Gerardo Seoane hat ein Übungsleiter, der auch mal beim VfL im Gespräch war, jetzt einen neuen Job gefunden, der Schweizer wird zur neuen Saison Chefcoach bei Bayer Leverkusen, wo er bereits seit einigen Wochen als Favorit galt. Sollte Wolfsburgs Oliver Glasner einen Wechsel innerhalb der Bundesliga anstreben, kommt wohl nur noch Eintracht Frankfurt in Frage. Dort ist der Posten immer noch frei - dann nach einem Bericht des Kölner Stadtanzeigers hat der vermeintliche Wunschkandidat Edin Terzic den Hessen bereits am Dienstag abgesagt.

Anzeige

Nach einer emotionalen Saison mit dem Pokalsieg als Interims-Chefcoach von Borussia Dortmund, so heißt es in dem Bericht, fühle sich Terzic nicht imstande, direkt eine Aufgabe bei einem anderen Bundesligisten zu übernehmen. Trifft das zu, hätten sich auch die Spekulationen um einen möglichen Wechsel Terzic' nach Wolfsburg erledigt.

Mehr zum VfL Wolfsburg

Beim VfL rechnet man damit, dass sich erst nach dem Saisonfinale am Samstag gegen Mainz 05 in Sachen Trainer etwas tut - es sei denn, Glasner entschließt sich doch noch kurzfristig, Wechselabsichten zu verkünden. Weil der Österreicher trotz erfolgreicher Saison und der Qualifikation für die Champions League seit Wochen ein klares Bekenntnis zum VfL vermeidet, gilt seine Zukunft weiterhin als offen. Von seiner Ausstiegsklausel, die am 15. Mai abgelaufen sein soll, machte er keinen Gebrauch.

Anzeige

Sein Berater Andreas Sadlo (einst erster Präsident von RB Leipzig) soll bereits vor einigen Wochen in Wolfsburg gewesen sein, um über mögliche Trennungsmodalitäten zu sprechen - fraglich ist aber weiterhin, ob der VfL im Falle eines Glasner-Abschieds bereit ist, eine Abfindung zu zahlen. Der Vertrag des Österreichers läuft noch bis 2022, im Laufe der Rückrunde war er mit Borussia Mönchengladbach, RB Salzburg, RB Leipzig, Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt und sogar dem FC Bayern in Verbindung gebracht worden. Außer Frankfurt haben alle genannten Klubs ihre Trainerposten ab 1. Juli nun bereits anderweitig besetzt - was fast automatisch dafür sorgt, dass Glasner weiter als Kandidat für die Eintracht gilt.

Aus den Niederlanden gab es derweil in dieser Woche Meldungen, nach denen der VfL sehr konkret mit Mark van Bommel verhandelt, der Ex-Bayern-Star soll (möglicherweise mit Ex-Wolfsburg-Profi Kevin Hofland als Co-Trainer) den Cheftrainer-Posten in Wolfsburg übernehmen. Bestätigungen dafür gab es bisher nicht, Hofland dementierte entsprechende Kontakte.

[Anzeige] Kein Bundesliga-Spiel verpassen: Checke hier die aktuellen Streaming-Angebote von WOW/Sky und DAZN.