19. Juni 2019 / 14:05 Uhr

Glasner hat schon mit ihm gesprochen: Der VfL Wolfsburg will BVB-Offensivmann Philipp

Glasner hat schon mit ihm gesprochen: Der VfL Wolfsburg will BVB-Offensivmann Philipp

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Maximilian Philipp (Borussia Dortmund) steht vor einem Transfer zum VfL Wolfsburg.
Im Visier des VfL Wolfsburg: Maximilian Philipp von Borussia Dortmund. © Imago
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Am übernächsten Sonntag legt der VfL Wolfsburg mit dem Training los - und möglicherweise hat der Fußball-Bundesligist dann einen neuen Offensivmann dabei: Maximilian Philipp von Borussia Dortmund!

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Der 25-Jährige passt voll ins Beuteschema von VfL-Manager Jörg Schmadtke und Sportdirektor Marcel Schäfer, die bislang nur Spieler mit Tempo verpflichtet haben. Der neue Rechtsverteidiger Kevin Mbabu (Bern) hat es, Flügelspieler Joao Victor (Linz) hat es und Linksverteidiger-Backup Paulo Otavio (Ingolstadt) hat es auch. Die Gespräche mit Philipp sind nach SPORTBUZZER-Infos weit fortgeschritten. Wolfsburgs neuer Trainer Oliver Glasner hat sich mit Philipp bereits ausführlich ausgetauscht.

Der gebürtige Berliner Philipp, den auch die Bild mit dem VfL in Verbindung gebracht hatte, war nach seinem Wechsel vor zwei Jahren von Freiburg nach Dortmund nicht richtig glücklich geworden, in der Offensive des BVB herrscht zudem großer Konkurrenzkampf (Marco Reus, Jadon Sancho, Raphael Guerreiro). In 51 Pflichtspielen waren dem einstigen Freiburger Stammspieler (88 Pflichtspiele, 18 Tore, 23 Vorlagen) bei der Borussia in 51 Pflichtspielen "nur" elf Tore und acht Vorlagen geglückt. Allerdings hatte Philipp auch mit Verletzungen zu kämpfen.

Darum wechselten die Trainer des VfL Wolfsburg

1997/98: Aufstiegstrainer <b>Willi Reimann</b> wurde im Team respektiert, herzlich war sein Umgang mit den Spielern nie. Nach der Winterpause wurden Risse sichtbar; als die WAZ enthüllte, dass Manager Peter Pander Reimanns Defizite im Umgang mit den Spielern ausgleichen sollte, war der Trainer sauer („Dann kann ich ja hinwerfen“), der VfL nahm die Aussage als Rücktritt. Uwe Erkenbrecher wurde für ein Spiel Interimscoach, dann folgte <b>Wolfgang Wolf</b>, der mit drei 1:0-Siegen in Folge startete. Zur Galerie
1997/98: Aufstiegstrainer Willi Reimann wurde im Team respektiert, herzlich war sein Umgang mit den Spielern nie. Nach der Winterpause wurden Risse sichtbar; als die WAZ enthüllte, dass Manager Peter Pander Reimanns Defizite im Umgang mit den Spielern ausgleichen sollte, war der Trainer sauer („Dann kann ich ja hinwerfen“), der VfL nahm die Aussage als Rücktritt. Uwe Erkenbrecher wurde für ein Spiel Interimscoach, dann folgte Wolfgang Wolf, der mit drei 1:0-Siegen in Folge startete. ©
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In Freiburg hatte Philipp vor allem durch seine Ballsicherheit und seine Zuspiele von den offensiven Außenpositionen oder als hängende Spitze geglänzt - es ist diese Felixibilität, die Glasner an Spielern schätzt. Und nachdem der BVB mit Julian Brandt (Leverkusen) und Thorgan Hazard (Gladbach) zwei neue Offensiv-Stars verpflichtet hat, darf Philipp den Klub nun verlassen. Sein Marktwert liegt laut transfermarkt.de bei 13 Millionen Euro, vor zwei Jahren hatten die Dortmunder noch 20 Millionen Euro an den Breisgau-Klub überwiesen, ähnlich viel sollen sie jetzt für Philipp fordern. So viel jedoch wollen Schmadtke und Schäfer nicht bezahlen, zumal es von VfL-Eigner VW die Vorgabe gibt, dass der Kader finanziell optimiert werden müsse.

Heißt: Der VfL muss sich zunächst von Spielern trennen. Kandidaten sind PG Ntep, Riechedly Bazoer und Jeffrey Bruma, die allesamt den Klub verlassen dürfen, jedoch liegen - Stand jetzt - keine Angebote für dieses Trio vor.

Übrigens: Im Sommer 2017 war Philipp mit der deutschen U-21-Auswahl Fußball-Europameister geworden - zusammen mit den Wolfsburgern Maximilian Arnold und Yannick Gerhardt, jetzt könnte das Trio bald wieder zusammenspielen - und zwar beim VfL.

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