27. Mai 2020 / 16:28 Uhr

Glasner lobt Mbabus Mega-Grätsche, Trio steht vorm Comeback 

Glasner lobt Mbabus Mega-Grätsche, Trio steht vorm Comeback 

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
26.05.2020, Nordrhein-Westfalen, Leverkusen: Fußball: Bundesliga, Bayer Leverkusen - VfL Wolfsburg, 28. Spieltag in der BayArena. Moussa Diaby von Leverkusen in Aktion gegen Kevin Mbabu (r) von Wolfsburg. WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. Foto: Marius Becker/dpa-Pool/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Wichtige Grätsche: VfLer Kevin Mbabu war in dieser Szene gegen Bayers Moussa Diaby zur Stelle, Trainer Oliver Glasner (r.) freute es. © (c) dpa-Pool
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Am Samstag, wenn der VfL Wolfsburg in der Fußball-Bundesliga Eintracht Frankfurt empfängt, dürfte VfL-Trainer Oliver Glasner wieder mehr Optionen für den Kader haben. Den Trainer freut's, gleichwohl lobte er seine Profis für deren Einsatzbereitschaft in Leverkusen.

Ohne Guilavogui (Aufbautraining nach Knieproblemen), ohne Gerhardt (Gesichtsfrakturen), ohne Mehmedi (Achillessehnen-Beschwerden), ohne Otavio (Saisonaus nach Sprunggelenks-Verletzung), ohne Klaus (Rot-Sperre), ohne William (Reha nach Kreuzbandriss), ohne Camacho (kämpft gegen das Karriereende) - der VfL hatte vor dem Duell mit Bayer Leverkusen mit großen Personalsorgen zu kämpfen. Und trotzdem machte es der VfL beim 4:1 bei Bayer richtig stark, weil das Team zusammenrückte. Am Samstag (15.30 Uhr) gegen Frankfurt dürfte Trainer Oliver Glasner wieder mehr Optionen im Kader haben, denn ein Trio steht vor dem Comeback.

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<b>Koen Casteels</b>: Unsicherheit beim Rauslaufen in der Anfangsphase, danach selten gefordert und immer zur Stelle. - Note 3 Zur Galerie
Koen Casteels: Unsicherheit beim Rauslaufen in der Anfangsphase, danach selten gefordert und immer zur Stelle. - Note 3 ©

Laufziege Gerhardt und Kapitän Guilavogui trainierten am Mittwoch mit dem Team, auch Mehmedi ist auf dem Weg der Besserung. Gerhardt trainierte nach seinem Crash im internen Testspiel eine Woche vor dem Re-Start der Liga mit einer extra für ihn angefertigten Maske. "Beide haben das Training ohne Probleme absolviert", so Trainer Glasner. "Admir wiederum hat noch individuell geübt." Sollte es jedoch beim vielseitig einsetzbaren Offensivmann zu keiner Reaktion in Sachen Verletzung kommen, "dann gehe ich davon aus, dass er am Donnerstag wieder ins Training einsteigen kann", sagte der Trainer und fügte hinzu: "Es sieht so aus, dass die Drei zumindest ein Thema für den Kader werden können."

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Trotz der großen Verletztenliste gab's den überzeugenden Sieg in Leverkusen. „Wir haben gesagt, wir müssen noch enger zusammenrücken. Das sagt man schnell, aber das entscheidende ist, es umzusetzen. Wir werden diese Ausfälle als Mannschaft kompensieren, wie sich das gehört. Das zeichnet eine Mannschaft aus, und das macht sie schon die ganze Saison hervorragend", lobte Glasner.

Jeder half jedem - und wie sehr der VfL diesen Sieg wollte, sah man unmittelbar nach der Pause, als der zurzeit gute Kevin Mbabu Bayers pfeilschnellen Moussa Diaby, der auf VfL-Keeper Koen Casteels zueilte, einholte und in höchster Not per Grätsche klärte. Eine Schlüssel-Szene der Partie, Leverkusen hätte da zum 1:1 ausgleichen können, doch Wolfsburgs Rasta-Rakete verhinderte das. Glasner hat diese Mega-Rettungstat seinen Spielern symbolhaft für deren Einsatzfreude am Mittwoch in der Videoanalyse gezeigt. "Das war ein ganz wichtiger Moment, er hat das super gemacht", lobte der Coach seinen Rechtsverteidiger, der wie Diaby zu den schnellsten Spielern in der Liga zählt.