03. Mai 2020 / 18:01 Uhr

Glasners Ex-Klub hat Wolfsburg-Talent im Visier

Glasners Ex-Klub hat Wolfsburg-Talent im Visier

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Karamoko
Einige Klubs haben ihn im Visier: Mamoudou Karamoko.
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Im vergangenen Sommer war Mamoudou Karamoko zum VfL Wolfsburg gewechselt, der Mittelstürmer hat sich durch gute Leistungen im Regionalliga-Team in den Blickpunkt mehrerer Klubs gespielt.

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Mamoudou Karamoko - nach seinem Muskelfaserriss soll das VfL-Talent wieder bei den Profis des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten mittrainieren. Der 20-jährige Mittelstürmer darf sich für Höheres empfehlen. Möglicherweise sind's die letzten Wochen von Karamoko beim VfL, denn mehrere Klubs sollen den Mittelstürmer im Visier haben - unter anderem der Linzer ASK, der Ex-Verein von VfL-Cheftrainer Oliver Glasner, der seit Sommer wiederum von Ex-VfL-Trainer Valérien Ismaël erfolgreich gecoacht wird.

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Der LASK hat im Sturmzentrum in der neuen Saison Bedarf, zumal Leih-Brasilianer Klauss im Sommer wieder zu 1899 Hoffenheim zurückkehren soll. Aber nicht nur der österreichische Erstligist zeigt Interesse an Karamoko, auch Zweitliga-Klubs aus Deutschland ist nicht verborgen geblieben, dass Karamoko in der Regionalliga Nord in 20 Spielen zwölf Tore erzielt und drei Treffer vorbereitet hat.

Beim 4:0 des VfL gegen Mainz hatte der Mann von der Elfenbeinküste, der jedoch in Paris geboren wurde und so auch einen französischen Pass besitzt, erstmals in der Bundesliga spielen dürfen. „Ich habe lange auf diesen Moment gewartet", hatte er damals gesagt. Wirklich überraschend kam die Berufung in den Profi-Kader für ihn allerdings nicht: „Ich hatte gute Spiele mit der zweiten Mannschaft, habe gute Leistungen gezeigt und von daher auf einen Einsatz gehofft und gewartet."

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Karamoko war im vergangenen Sommer von Racing Straßburg gekommen. Doch zu Beginn war der Schritt ins Ausland noch etwas holprig. In den ersten drei Regionalliga-Spielen durfte Wolfsburgs Nummer 9 nicht ran, es gab noch ein paar Kleinigkeiten mit seinem Ex-Klub zu klären. Dazu hat Karamoko den Schritt nach Deutschland alleine gewagt, seine Geschwister und seine Eltern sind in Paris geblieben – sie telefonieren so oft es geht. „Am Anfang war es schon schwierig“, sagte der 20-Jährige mal. Aber: „Ich habe mich an alles gewöhnt. Viele Leute denken, wenn man ins Ausland geht, ist das schwierig. Doch Fußball ist überall gleich.“