19. Mai 2019 / 20:31 Uhr

Glindows Leistung ist zu wenig gegen den Spitzenreiter

Glindows Leistung ist zu wenig gegen den Spitzenreiter

Nico Schmook
Märkische Allgemeine Zeitung
Edgar Hecht (Trainer Glindow), FV Eintracht Glindow - Teltower FV, Landesklasse West, 24. Spieltag, Saison 18/19, Glindow, 27.04.2019, Foto: Benjamin Feller
Eintracht-Coach Edgar Hecht war nach dem 0:3 gegen VfB Trebbin bedient. © Benjamin Feller
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Landesklasse West: Eintracht Glindow zeigt sich gegen VfB Trebbin ungewohnt schwach und verliert deutlich mit 0:3.

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Eintracht Glindow - VfB Trebbin 0:3 (0:2). Tore: 0:1 Robin Mlodzian (5.), 0:2 Gabor Kovacs (8.), 0:3 Miguel Hörster (58.).

Mit einem klaren Ziel ging Glindow-Trainer Edgar Hecht in die Partie. "Wir wollen auf jeden Fall verhindern, dass Trebbin bei uns Meister wird", äußerte er sich vor der Partie. Es kam allerdings anders als gewünscht und die Eintracht verlor deutlich mit 0:3 - was zugleich die Meisterschaft für Trebbin bedeuetet.

"Das war ein ganz schlechtes Spiel von beiden Mannschaften. Bloß wir haben es noch etwas schlechter gemacht", schätzte Hecht das Spiel ein. Einen kaum schlechteren Start hätte es für den Aufsteiger dabei nicht geben können. Nach einem schnellen Einwurf auf Höhe des Strafraums kam Trebbins Mlodzian im Strafraum an den Ball, wurde nicht zwingend genug gestört und kam problemlos zum Abschluss. Diesen vergab der Offensivspieler zwar im ersten Anlauf, konnte dann aber nach dem Abpraller nachsetzen und schlussendlich zum 1:0 einschieben.

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Zwei Minuten später kam es noch bitterer für die Glindower. Die Mannschaft von Edgar Hecht verlor am gegnerischen Sechzehner den Ball, kam nicht in das Gegenpressing und arbeitete nur zaghaft nach hinten. Zwei Trebbiner liefen so allein auf den Torwart zu und Goalgetter Kovacs muss nur noch einschieben. "Nach den zwei schnellen Toren war das Spiel für uns gelaufen", sagte Hecht zum schnellen Rückstand.

Auch nach der Halbzeit besserte sich das Spiel beim Tabellenfünften nicht. Trebbin dominierte weiter das Spiel und machte in der 58. Minute den alles entscheidenen Treffer zum 3:0. "Meine Jungs haben fast nichts davon beherzigt, was ich ihnen vor dem Spiel auf dem Weg gegeben hab. Trebbin war einfach viel aggresiver und hat uns keinen Zugriff gewährt", zeigt sich Hecht nach dem Spiel enttäuscht.

Die Chance die Niederlage vergessen zu machen, ergibt sich für Glindow schon am Donnerstag, wenn es zum Nachholspiel bei Lok Potsdam kommt (20 Uhr).

Eintracht Glindow: Geske - Jüngling, Plöhn, Seidel, Zander - Simon (74. Haupt), Kasper, Stodolny, Hermsdorf (74. Holland) - Bodenstab, Huth.

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