16. Oktober 2019 / 12:10 Uhr

Göttinger WM-Team präsentiert sich heimischem Publikum

Göttinger WM-Team präsentiert sich heimischem Publikum

Ferdinand Jacksch
Göttinger Tageblatt
20.10.2018, Göttingen. Präsentation Tanzsportteam Göttingen. Foto: Swen Pförtner
20.10.2018, Göttingen. Präsentation Tanzsportteam Göttingen. Foto: Swen Pförtner © Swen Pförtner
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Erstmals seit dem Gewinn der Bronzemedaille bei den Weltmeisterschaften der Formationstänzer in Moskau präsentiert sich die A-Formation des Tanzsportteams Göttingen dem heimischen Publikum. Am Sonnabend, 19. Oktober, wird um 18 Uhr in der Sparkassen-Arena ein Geheimnis gelüftet.

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„Wir werden einen schönen Abend haben“, verspricht Markus Zimmermann – mehr verrät der Cheftrainer allerdings nicht. Lediglich: „Unsere Fans werden überrascht sein. Wir werden Moskau noch einmal Revue passieren lassen“, lässt sich der Tanzlehrer dann doch ein wenig in die Karten schauen.

Die Zuschauer dürfen sich auf einen entspannenden Abend freuen, denn es geht nicht um Platz und Punkte wie Anfang September bei der Weltmeisterschaft in Moskau, als weltbesten Formationen in der Megasport-Arena aufgetreten sind. Dort, wo sich sonst die Eishockey-Cracks des weltberühmten ZSKA Moskau vor großer Kulisse feiern lassen, kämpften die Formationstänzer um Medaillen.

WM mit rund 5000 Zuschauern

Die WM zog die Massen an: Die Tänzer wurden von rund 5000 Fans bejubelt und beklatscht, unter ihnen ein harter Kern von Göttinger Schlachtenbummlern, die heute noch von den Moskauer Tagen schwärmen, vom Duell der beiden deutschen Klubs. Dabei ließ das Tanzsportteam Göttingen den amtierenden Deutschen Meister Braunschweiger TSC mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,08 Punkten hinter sich und schnappte damit den Löwenstädtern die Bronzemedaille vor der Nase weg.

Auch B- und C-Formation präsentieren sich

Nicht nur die Göttinger A-Formation wird sich bei der Präsentation am Sonnabend, 19. Oktober, in der Sparkassen-Arena vorstellen, auch die B- und C-Formation des TSC Schwarz-Gold Göttingen, die in der kommenden Saison jeweils in der dreigeteilten zweiten Bundesliga (Gruppe Nord) antreten, sind dabei. Die erste Liga startet am 22. Januar 2020 mit acht Teams in Ludwigsburg, das Heimturnier ist für den 8. Februar in Göttingen angesetzt. Ebenfalls in Göttingen richtet einen Tag später die zweite Liga ihren Turniertag aus. Haupttrainer der B-Formation ist Christopher Linne, die „C-Fo“ wird von Johanna Söllner betreut. Die zweite Liga startet am 26. Januar in Nienburg.

Und weil es so schön war, soll nachgelegt werden: „Wir wollen jetzt auch Deutscher Meister werden“, sagen die Mannschaftssprecher Sarah Günther und Anton Shukow vor den Titelkämpfen am 9. November in Hamburg. Dafür wird knallhart trainiert. Zum Beispiel am vergangenen Wochenende, als die Formation am Sonnabend und Sonntag jeweils neun Stunden im wahrsten Sinne des Wortes auf den Beinen war.

Bei der anstehenden Präsentation am Sonnabend will die junge Mannschaft ihre tänzerischen Qualitäten und das Potenzial für die Zukunft zeigen. Um die 1500 Fans kamen in den vergangenen Jahren kurz vor dem Saisonauftakt zu diesem Schnupper-Event, um im Anschluss bei Schnittchen mit dem Göttinger Tanzsportteam zu plaudern. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Gute Zuschauerresonanz erhofft

Das Tanzsportteam Göttingen erhofft sich eine gute Zuschauerresonanz. Vielleicht kommen noch mehr als in den vergangenen Jahren, so viel wie beim jährlichen Bundesliga-Heimturnier, bei dem stets mehr als 2000 Fans dabei sind, was zur Folge hat, dass alle Plätze belegt sind.

Diesmal bringen die jungen Tänzer auch ihre Bronzemedaillen von der Weltmeisterschaft mit. Grund genug, um in die Sparkassen-Arena zu strömen. „Wir werden unserem Publikum eine tolle Überraschung bieten“, verspricht auch Formationstänzer Martin Davong und wirbt damit gleichzeitig für die Präsentation.

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Fest steht: Das Tanzsportteam hat sich auf die kommenden Wochen und Monate bestens vorbereitet. Etwa sieben Trainingslager stehen pro Saison in der „Halle für alle“ in Loccum auf dem Programm. „Das sind über 30 Tage“, betont Zimmermann. „Dort sind wir fast schon zu Hause“ – fast so wie in der Sparkassen-Arena.

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