09. November 2019 / 07:58 Uhr

Arsenal-Trainer Unai Emery lässt Zukunft von Granit Xhaka offen: "Weiß nicht, ob er wieder spielen wird"

Arsenal-Trainer Unai Emery lässt Zukunft von Granit Xhaka offen: "Weiß nicht, ob er wieder spielen wird"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Unai Emery hat sich vage zur Zukunft von Granit Xhaka beim FC Arsenal geäußert.
Unai Emery hat sich vage zur Zukunft von Granit Xhaka beim FC Arsenal geäußert. © Montage: Getty Images/imago images/eu-images
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Granit Xhaka hat beim FC Arsenal derzeit einen schweren Stand. Nach dem Ärger mit den Fans und der Absetzung als Kapitän absolvierte der Schweizer kein Spiel mehr für die Londoner. Trainer Unai Emery lässt die Zukunft des Ex-Bundesliga-Profis offen.

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Hat Granit Xhaka noch eine Zukunft beim FC Arsenal? Derzeit sieht es nicht danach aus. Das verdeutlichte auch sein Trainer Unai Emery vor der Partie gegen Leicester City am Samstag (18.30 Uhr), für das er den Schweizer erneut nicht nominiert hat. "Ich weiß nicht, ob er wieder spielen wird", sagte Emery am Freitag auf der Pressekonferenz. "Ich weiß nicht, ob er in seinem Kopf bereit ist, uns weiterhin zu helfen und weiterhin das Arsenal-Trikot zu tragen." Eine Entscheidung über Xhakas Zukunft hat Emery vorerst vertagt. "Ich muss mich auf die Spieler konzentrieren, die ich einsetze, und nach der Länderspielpause werde ich mit ihm reden."

Fan-Wut und "Fk off": Xhaka reagierte mit Instagram-Post

Xhaka erlebt in London schwere Zeiten, seitdem sich die Fans auf den 27-Jährigen eingeschossen haben. Nach wochenlangen Beleidigungen gegen seine Tochter und seine Frau, die er in einem Instagram-Post offenbarte, war im ehemaligen Gladbacher enorme Wut aufgestiegen. Diese entlud sich letztlich bei seiner Auswechslung in der Partie der Gunners gegen Crystal Palace Ende Oktober. Die Fans quittierten diese mit Buh-Rufen und Pfiffen, die Xhaka zu abwertenden Gesten und einem deutlich hörbaren "Fk off" in Richtung der Arsenal-Anhänger veranlasste. Für diese Reaktion erhielt der Mittelfeldspieler massive Kritik.

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Wenige Tage danach zog auch sein Coach Emery dann Konsequenzen aus dem Eklat - und setzte Xhaka als Kapitän des Europa-League-Gruppengegners von Eintracht Frankfurt ab. Ihn ersetzte der Ex-BVB-Star Pierre-Emerick Aubameyang. Doch nicht nur das: Seitdem wurde Xhaka von Emery auch nicht mehr in den Kader berufen.

Von seinem ehemaligen Arbeitgeber erhielt er indes Rückendeckung: Max Eberl, Sportchef von Borussia Mönchengladbach, konnte den Ärger nicht nachvollziehen. "Ihn trifft so etwas natürlich und das tut mir sehr leid für ihn persönlich. Aus meiner Sicht ist es nicht nachvollziehbar", sagte Eberl jüngst im SPORTBUZZER-Interview.

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Bundesliga - oder Newcastle? Wechsel im Winter möglich

Aufgrund des Zoffs bei seinem aktuellen Klub mehren sich die Gerüchte um eine Rückkehr von Xhaka aus London in die Bundesliga. Zwar erklärte Gladbach-Boss Eberl, dass er sich seinen Ex-Spieler "immer gut bei uns vorstellen" könnte. Er fügte aber hinzu: "(...) So ein Weg zurück ist schwierig. Finanziell sowieso, aber auch von der Erwartungshaltung her." Selbst in der Premier League scheint es aber Abnehmer für Xhaka (Marktwert: 40 Millionen Euro) im Winter zu geben. Newcastle United bekundete laut der englischen Zeitung Times ernsthaftes Interesse am Schweizer Nationalspieler, der mit Blick auf die EM 2020 unbedingt Spielpraxis sammeln will.

Arsenal-Coach Emery geht dieses Thema gelassen an. Er sagte: "Ich denke darüber nicht nach. Wir haben November und spielen im November und Dezember noch viele Spiele. Der Klub wird noch mit ihm sprechen."

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