26. Juni 2020 / 16:01 Uhr

Greifswalder FC: Charbel Chougourou zieht es beruflich nach Frankfurt am Main

Greifswalder FC: Charbel Chougourou zieht es beruflich nach Frankfurt am Main

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Zurück auf dem Platz nach über einem halben Jahr Verletzungspause: Charbel Chougourou.
Zurück auf dem Platz nach über einem halben Jahr Verletzungspause: Charbel Chougourou. © Werner Franke
Anzeige

Studium in der Tasche, fortan geht es für Charbel Chougourou in die Südwest-Metropole. Der 25-Jährige blickt auf eine erfolgreiche Zeit beim Greifswalder FC zurück.

Anzeige
Anzeige

Fußball-Oberligist Greifswalder FC verliert seinen flinken Außenbahnspieler Charbel Chougourou. Der 25-Jährige hat sein Studium an der Universität in Greifswald abgeschlossen und in Frankfurt am Main ein Jobangebot als Software-Entwickler angenommen. Seit seiner Rückkehr im Januar 2016 nach Greifswald hatte Chougourou 82 Pflichtspiele für den GFC bestritten und fünf Treffer erzielt.

Als „sehr erfolgreich" bewertet der gebürtige Berliner seine Zeit bei den Greifswaldern. „Besonders in den letzten Jahren hat sich unser Team so gut entwickelt, dass es mir echt schwer fällt zu gehen. Der Zusammenhalt ist außergewöhnlich. Das habe ich bisher in keiner anderen Mannschaft verspürt“, betont Chougourou, dessen größter Triumph der Oberliga-Aufstieg 2018 war. Die zwei anschließenden Saisons mit Platz drei und zwei in der fünfthöchsten deutschen Spielklassen gehörten ebenfalls zu den Höhepunkten des Linksfuß.

Mehr zur NOFV-Oberliga Nord

Der erste Verein von Chougourou war der Greifswalder SV. Von dort wechselte er 2011 in die Nachwuchsakademie von Bundesligist Hertha BSC. Über die zweite Mannschaft der Bundeshauptstädter, Rot-Weiß Oberhausen, Viktoria Berlin und die TSG Neustrelitz landete der Flügelflitzer 2016 wieder in Greifswald.

Zur Saison 2020/21: Diese Transfers stehen schon fest (Stand: 7. Juli 2020)

Charbel Chougourou (r.) und der Greifswalder FC müssen in der Verbandsliga bereits am Freitagabend ran. Die GFC-Kicker spielen in Ueckermünde. Zur Galerie
Charbel Chougourou (r.) und der Greifswalder FC müssen in der Verbandsliga bereits am Freitagabend ran. Die GFC-Kicker spielen in Ueckermünde. ©

Für Chougourou wird fortan eine neues Kapitel in Frankfurt am Main beginnen. In der Südwest-Metropole wird er zunächst drei Monate in seinen Job eingearbeitet und könnte später beruflich in andere deutschen Großstädte oder sogar im Ausland versetzt werden. In Frankfurt will sich Chougourou in den kommenden Wochen bei einem anderen Verein fithalten. Das Geschehen beim GFC werde er weiterhin aufmerksam verfolgen. „Meine Mutter wohnt in Greifswald und ich denke, dass ich oft nach Hause kommen werde. Viele meiner Freunde leben auch noch hier und von daher bin ich wohl immer noch in der Nähe.“