24. Februar 2019 / 21:03 Uhr

Greifswalder FC: Sonntagsschuss von Maxim Banaskiewicz entscheidet Spiel

Greifswalder FC: Sonntagsschuss von Maxim Banaskiewicz entscheidet Spiel

Philipp Weickert
Ostsee-Zeitung
Der Greifswalder Maxim Banaskiewicz (mit Ball) hat in der Partie gegen den 1. FC Lok Stendal das einzige Tor geschossen. Chancen waren eher Mangelware. 
Der Greifswalder Maxim Banaskiewicz (mit Ball) hat in der Partie gegen den 1. FC Lok Stendal das einzige Tor geschossen. Chancen waren eher Mangelware.  © Werner Franke
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Oberligist Greifswalder FC bezwingt Lok Stendal mit 1:0. Oberliga-Partie bietet nur wenige Chancen.

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Greifswald. Die Winterpause ist vorbei. Auch die Oberligafußballer des Greifswalder FC haben am Wochenende das Restprogramm der Saison 2018/19 begonnen. Die Hansestädter bezwangen den 1. FC Lok Stendal mit 1:0 (0:0). Beide Mannschaften waren im Vorfeld voller Vorfreude und wollten sehenswerten Fußball auf den gut bespielbaren Rasen bringen. Allerdings war dieser Elan bei beiden Teams nur von kurzer Dauer.

Greifswalder FC schwerfällig, aber erfolgreich

„Eigentlich hätte das Spiel 0:0 ausgehen müssen“, stellte GFC-Trainer Roland Kroos sachlich fest. „Aber durch den Sonntagsschuss von Maxim Banaskiewicz konnten wir das Spiel doch für uns entscheiden.“ Der Greifswalder Coach ordnete die Leistung seines Teams kritisch ein: „Sicher hat uns die Umstellung auf Rasen nicht ganz so gelegen und wir brauchten lange, um ins Spiel zu kommen. Letztlich nehmen wir den Sieg aber so wie er ist mit und freuen uns über drei Punkte“, so der 59-jährige Kroos, der das erlösende Tor von Banaskiewicz wie immer gelassen hinnahm.

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Ganz anders war es beim Rest des Greifswalder Teams zu beobachten. Alle rissen die Arme hoch und man sah förmlich den „riesigen Stein vom Herzen“ abfallen. „Es war ein wichtiger Heimerfolg für uns und ein guter Start in die zweite Saisonhälfte“, sagte Banaskiewicz, der am Sonnabend seinen fünften Saisontreffer erzielte und trotzdem nicht so richtig zufrieden mit dem Spiel war: „Wir haben sicher nicht unser bestes Spiel gezeigt, aber das können wir letztlich verkraften, wenn am Ende trotzdem drei Punkte bei uns bleiben.“

Torchancen waren Mangelware

Und in der Tat waren Torchancen auf beiden Seiten eher Mangelware, denn beide Abwehrreihen verteidigten gut und clever und ließen die Offensivreihen kaum zur Entfaltung kommen.

„Uns haben natürlich zwei Spieler gefehlt, die durchaus den Unterschied in so einer Partie ausmachen können“, sagte Kroos. „Aber wir konnten Nauhan Barbosa Dos Santos und Ryo Miyazaki nicht einsetzen“, so Kroos. Auch dessen Stendaler Trainerkollege Jörn Schulz hat derzeit massive Personalsorgen: „Uns fehlen einige Stammspieler. Aber trotzdem muss ich meine Mannschaft für die Leistung in Greifswald loben. Zwar konnten wir nichts Zählbares mit nach Hause nehmen, doch mit der Einstellung, die wir gezeigt haben, können wir optimistisch in Richtung Klassenerhalt gehen. Greifswald ist nun einmal ein Topteam in der Liga“, sagte der Trainer des 1. FC Lok Stendal nach dem Spiel.

GFC bleibt Spitzenduo auf den Fersen

Letztlich sorgten die Greifswalder mit dem Treffer von Banaskiewicz dafür, dass der Abstand zum Spitzenduo nicht größer wurde. Die Hansestädter bleiben auf dem dritten Platz, der am Ende zwar einer der undankbarsten Ränge sein wird, doch Daniel Gutmann, Sportvorstand beim GFC, weiß die Position einzuschätzen: „Wir spielen als Aufsteiger eine sensationell gute Rolle und können ganz entspannt in jedes Spiel gehen. Über einen möglichen Aufstieg müssen wir nicht reden, aber wir können den beiden Berliner Teams von Lichtenberg und Tennis Borussia im Kampf um den Aufstieg in die Regionalliga ein Bein stellen.“

Für die GFC-Kicker heißt es nach dem anstrengenden Spiel mit viel Kampf und insgesamt zehn Gelben Karten zu regenerieren, um am kommenden Sonntag beim Tabellennachbarn FC Hertha Zehlendorf möglicherweise wieder zu punkten.

Greifswalder FC: Leu – Kröger, Berger, Czarnecki, Chougourou – Selchow (59.Lösel), Bütterich – Appiah (90. Mickley), Banaskiewicz (71. Rüh), Mietzelfeld – Rohde.
1. FC Lok Stendal: Kycek – Mahrhold, Hey, Baudis, Groß – Gebauer (67. Schaarschmidt), Kühn (82. Salge), Schubert (31. Schmidt), Erdmann, Krüger – Buschke. Tor: 1:0 Banaskiewicz (62.).

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