07. Juli 2019 / 22:15 Uhr

Greifswalder FC unterliegt im ersten Testspiel mit 0:3

Greifswalder FC unterliegt im ersten Testspiel mit 0:3

Philipp Weickert
Ostsee-Zeitung
Tom Fraus (in weiß) ist zurück im Greifswalder Oberliga-Team. Er wechselte von Askania Bernburg zum GFC. In der vergangenen Spielzeit hatte er in 29 Oberliga-Spielen elf Treffer erzielt.  
Tom Fraus (in weiß) ist zurück im Greifswalder Oberliga-Team. Er wechselte von Askania Bernburg zum GFC. In der vergangenen Spielzeit hatte er in 29 Oberliga-Spielen elf Treffer erzielt.   © Werner Franke
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Oberligamannschaft verliert gegen U 19 des Bundesligateam Hertha BSC

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Greifswald. Die Greifswalder Oberliga-Kicker sind seit einer halben Woche wieder im Training. Doch schon am Sonnabend bestritten sie einen ersten Test. Gegner war die U 19-Bundesligamannschaft von Hertha BSC. Die Bedeutung des ersten Testspiels vor einer Saison konnte man an der Gelassenheit von GFC-Trainer Roland Kroos sehr gut wahrnehmen. „Es war ein Test“, so Kroos, der aber deutlicher wurde: „Wir sind erst ein paar Tage im Training und die Jungs von der Hertha sind richtig gut. Wir haben es insgesamt gut gemacht“, lobte Kroos sein Team trotz der 0:3-Niederlage. Am Ende geht der Sieg zwar verdient an die Berliner, doch die Tore „sind zu einfach gefallen“, meinte Kroos, der aber auch an seine Offensive appellierte: „Das ein oder andere Tor müssen wir dann auch einfach machen.“

Drei Tore schon im ersten Durchgang

Die Partie ging flott los. Die Herthaner spielten jederzeit ballsicher und hatten die nötige Durchschlagskraft nach vorn. Und das führte dann zu einer frühen Führung. Eine Flanke in den Strafraum pflückte Florian Haxha herunter und schoss den Ball problemlos ein. Zwar hatte Peterson Appiah die Chance zum 1:1, doch sein Schuss knallte an die Latte.

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Die 127 Zuschauer mussten noch vor der Pause zwei weitere Treffer gegen die Hausherren sehen. Ruwen Werth­müller traf doppelt für Hertha. Erst verwandelte der Schweizer einen Strafstoß, dann profitierte der 18-Jährige von einem Patzer der GFC-Hintermannschaft. Ein „Lebenszeichen“ des GFC hätte wieder Appiah setzen können, der als Gefoulter selbst zum fälligen Elfmeter antrat, aber an Hertha-Keeper Kilian Schubert scheiterte.

Zweite Halbzeit sehr ereignislos

„Für den Anfang war das kein schlechtes Spiel von uns, aber man hat auch gemerkt, dass wir noch nicht bei 100 Prozent sind“, sagte GFC-Neuzugang Tom Fraus, der wenig Ballaktionen hatte und immer wieder hinter die gut spielenden Herthaner hinterherlaufen musste. Chancen gab es im zweiten Abschnitt kaum, weil der GFC nicht die nötige Kraft entwickelte und die Gäste mehr auf Verwaltungsmodus eingestellt waren. Am Ende blieb es bei der 0:3-Niederlage. Dass das überhaupt nichts bedeutet weiß auch Fraus: „Wir haben erst ein paar Einheiten hinter uns. Am Anfang einer Vorbereitung kann nicht alles klappen.“

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Vergangenen Dienstag stellte der GFC seinen ersten Sommer-Neuzugang vor. Der gebürtige Greifswalder Tom Fraus kehrt zurück in seine Heimat und ist richtig glücklich dar­über: „Ich freue mich total, dass ich zurück in Greifswald bin“, so der 27-Jährige, der von Askania Bernburg zum GFC wechselte und in der vergangenen Spielzeit in 29 Oberliga-Spielen elf Treffer erzielte. „Ich bin bereit für den GFC und will mich nun schnell einleben, um dem Team helfen zu können, die Platzierung aus der letzten Saison zu bestätigen“, sagte Fraus bei seiner Vorstellung. Aber der erfahrene Stürmer weiß, dass das nicht einfach wird: „Das war eine starke Saison als Aufsteiger. Damit konnte vorher sicher niemand rechnen, aber es zeigt auch die Qualität des Kaders.“

Dienstag-Abend kommt der FC Hansa Rostock

Zu Beginn der Vorbereitung holt sich der Greifswalder FC zwei echte Härtetests gleich zu Beginn ins Volksstadion. Nach der U 19 von Hertha BSC kommt morgen Abend Drittligist FC Hansa Rostock und wird den Greifswalder Kickern nochmals alles abverlangen. „Hansa ist jedes Mal ein Highlight. Wir werden aber alles raushauen, um den Zuschauern ein gutes Spiel zu bieten“, sagte Rückkehrer Fraus vor dem Duell mit den Rostockern.

Greifswalder FC: Barz – Chougourou, Czarnecki (46. Lösel), Berger, Nevruz (40. Memaj) – Bütterich (82. Töllner), Selchow (46. Banaskiewicz) – Dzeladini, Appiah (77. Otto), Miyazaki (75. Schröder) – Fraus.

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