26. August 2021 / 14:39 Uhr

"Über die Grenze": Frankfurt-Trainer Oliver Glasner kritisiert internationalen Terminkalender

"Über die Grenze": Frankfurt-Trainer Oliver Glasner kritisiert internationalen Terminkalender

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Frankfurt-Trainer Oliver Glasner hat den internationalen Terminkalender kritisiert.
Frankfurt-Trainer Oliver Glasner hat den internationalen Terminkalender kritisiert. © IMAGO/Jan Huebner
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Die dicht gestaffelten Partien und die damit verbundenen Reisestrapazen im Terminkalender bei der WM-Qualifikation stoßen Frankfurt-Trainer Oliver Glasner sauer auf. Der Eintracht-Coach teilte sein Unverständnis für die Überbelastung. Abstellen wollen die Hessen ihre Nationalspieler aber dennoch. 

Eintracht Frankfurts Trainer Oliver Glasner hat den dicht gedrängten Terminkalender in der Qualifikation zur WM 2022 kritisiert. "Was man den Spielern teilweise zumutet, finde ich schon über der Grenze. Es gibt einige Dinge, die ich nicht nachvollziehen kann", sagte Glasner am Donnerstag.

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So müsse Eintracht-Neuzugang Rafael Borré am Freitag, 10. September, um 1.00 Uhr (MESZ) mit Kolumbien gegen Chile antreten. "Wenn wir in der Bundesliga am Samstag ran müssten, stünde er nicht zur Verfügung", sagte Glasner. Da die Hessen in der Bundesliga erst am Sonntag (12. September) gegen den VfB Stuttgart antreten, hoffen sie auf ein Mitwirken des Stürmers.

Ohnehin sei das Reiseprogramm für einige Spieler teilweise sehr stressig, so Glasner. "Ob ich das gut finde oder nicht, ist aber egal, deshalb wird der Terminplan nicht geändert", sagte der Österreicher. Die Eintracht werde aber trotzdem alle Nationalspieler für die WM-Qualifikationsspiele im September abstellen. "Sie müssen Stand jetzt in kein Land reisen, wo anschließend eine Quarantäne nötig wäre. Aus Corona-Sicht können wir dem also bedenkenlos zustimmen, zumal fast alle Profis den vollen Impfschutz haben", sagte Glasner.