23. April 2022 / 17:22 Uhr

Nach Pleite gegen Leverkusen: Greuther Fürth steht als erster Bundesliga-Absteiger fest

Nach Pleite gegen Leverkusen: Greuther Fürth steht als erster Bundesliga-Absteiger fest

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Pure Enttäuschung: Greuther Fürth ist nach nur einer Saison aus der Bundesliga abgestiegen.
Pure Enttäuschung: Greuther Fürth ist nach nur einer Saison aus der Bundesliga abgestiegen. © IMAGO/Zink (Montage)
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Die Zeit der SpVgg Greuther Fürth in der Bundesliga ist nach nur einem Jahr wieder vorbei. Das Team von Trainer Stefan Leitl verlor am Samstag gegen Bayer Leverkusen und steht als erster Absteiger der Saison 2021/22 fest. Der Abstieg des Kleeblatts hat sich bereits früh abgezeichnet.

Die SpVgg Greuther Fürth steht drei Spieltage vor dem Saisonende als erster Bundesliga-Absteiger fest. Durch die 1:4-Heimniederlage gegen Bayer Leverkusen ist die Rückkehr des Kleeblatts ins Unterhaus endgültig besiegelt. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt nun elf Punkte und ist bei noch drei ausstehenden Partien nicht mehr aufzuholen.

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Nach nur einem Jahr in Deutschlands Eliteliga muss Fürth erneut Abschied nehmen. Schon in der Saison 2012/13 durften die Franken erstmals Bundesliga-Luft schnuppern, stiegen aber auch damals als Tabellenletzter sofort wieder ab. Immerhin: Während sie vor zehn Jahren in der kompletten Spielzeit kein einziges Spiel im eigenen Stadion gewinnen konnten, fuhren sie nun Heimsiege gegen Union Berlin (1:0), den FSV Mainz 05 (2:1) und Hertha BSC (2:1) ein.

Der Abstieg der Spielvereinigung zeichnete sich bereits früh in der Saison ab. Erst am 15. Spieltag gelang der Leitl-Elf gegen Union Berlin der erste Saisonsieg, in den 14 Spielen zuvor holte sie nur einen einzigen Punkt. Zum Abschluss der Hinrunde stand das Kleeblatt mit fünf Punkten abgeschlagen am Tabellenende und hatte schon zwölf Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz. In der zweiten Halbserie steigerten sich die Franken zwar und stehen mit zwölf Punkten aus den bisherigen 14 Spielen immerhin auf Platz 15 der Rückrundentabelle, für einen Turnaround war diese Ausbeute dennoch zu schwach. Insgesamt holte Fürth nach nun 31 absolvierten Partien nur 17 Zähler.

Unklar bleibt auch, wie es mit Trainer Stefan Leitl weitergeht. Der Coach des Kleeblatts wurde in den vergangenen Wochen unter anderem mit dem FC Schalke 04, der im Sommer einen Nachfolger für Interimstrainer Mike Büskens sucht, und Hertha BSC in Verbindung gebracht. Auch Zweitligist Hannover 96 soll laut einem Bericht der Bild Interesse zeigen. Sportdirektor Rachid Azzouzi ist trotz aller Gerüchte optimistisch, dass der 44-Jährige die Fürther auch in der kommenden Saison coachen wird: "Wir haben ihm einen langfristigen Vertrag angeboten", sagte er am Samstag dem TV-Sender Sky vor der Partie gegen Leverkusen.