18. April 2022 / 08:59 Uhr

Fürth-Boss Azzouzi hadert mit Schiri-Entscheidung: "Es war Hoffenheim, deshalb gab es keine Gelb-Rote"

Fürth-Boss Azzouzi hadert mit Schiri-Entscheidung: "Es war Hoffenheim, deshalb gab es keine Gelb-Rote"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Rachid Azzouzi im Dialog mit Schiedsrichter Felix Zwayer (l.). Auslöser war das taktische Foul von Hoffenheims Christoph Baumgartner (r.) an Tobias Raschl.
Rachid Azzouzi im Dialog mit Schiedsrichter Felix Zwayer (l.). Auslöser war das taktische Foul von Hoffenheims Christoph Baumgartner (r.) an Tobias Raschl. © IMAGO/Zink (Montage)
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Greuther Fürth gelingt mit dem 0:0 gegen die TSG Hoffenheim ein Achtungserfolg, der den Abstieg jedoch wohl auch nicht mehr verhindern wird. Für Diskussionen sorgte eine Entscheidung von Schiedsrichter Felix Zwayer, die aus Fürther Sicht einen Platzverweis hätte nach sich ziehen müssen. 

Fürths Sportdirektor Rachid Azzouzi hat nach dem 0:0 der Franken bei der TSG 1899 Hoffenheim vor allem mit Schiedsrichter Felix Zwayer gehadert. Bis kurz vor Schluss habe der Berliner die Partie in der Fußball-Bundesliga gut gepfiffen – "aber nur bis dahin". Was Azzouzi so echauffierte, war ein Foul des Hoffenheimers Christoph Baumgartner in der 87. Minute. Er verlor an der Mittellinie gegen Tobias Raschl den Ball, danach riss er den Fürther um und verhinderte so eine gute Konterchance der Gäste.

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Zwayer pfiff zwar, schickte den aber bereits in der ersten Halbzeit verwarnten Baumgartner nicht vom Feld. "Es war eine klare Gelb-Rote Karte. Und ich bleibe dabei, wenn wir das gewesen wären, hätten wir Gelb-Rot bekommen. Es war Hoffenheim, deshalb gab es keine Gelb-Rote", sagte Azzouzi bei DAZN.

Es sei schon über die gesamte Saison hinweg so. "Kein Vorwurf, vielleicht ist das einfach unterbewusst so, dass man bei Kleinen ab und an mal drüber hinwegschaut, und bei den Großen lässt man einfach Dinge laufen", sagte Azzouzi. Hätte Zwayer Baumgartner vom Platz geschickt, "dann hätte er das heute perfekt gemacht".

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Die Fürther sind nach dem torlosen Remis kaum noch vor dem Abstieg zu retten. Den Aufsteiger aus Franken trennen vier Spiele vor Saisonschluss elf Punkte vom VfB Stuttgart, der derzeit Relegationsrang 16 belegt. Ein Sprung auf den rettenden 15. Rang ist schon jetzt so gut wie nicht mehr möglich.