22. April 2022 / 21:09 Uhr

Grimma-Trainer Kunert baut seine Truppe vor BFV-Spiel mental wieder auf

Grimma-Trainer Kunert baut seine Truppe vor BFV-Spiel mental wieder auf

Tom Rietzschel / lvz
Leipziger Volkszeitung
Der FC Grimma muss coronabedingt pausieren.
FC Grimmas Trainer Alexander Kunert baut sein team wieder auf. © Karsten Hannover
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Nach dem 0:1-Nackenschlag in Wernigerode samt dem Knockout in letzter Minute richtet man bei Fußball-Oberligist FC Grimma den Blick wieder nach vorn. Gegen den Bischofswerdaer FV sollen nun am Samstag drei Punkte her - im Vorfeld betriebt Coach Alexander Kunert mentale Aufbauarbeit bei seinen Jungs.

Grimma. Es war schon eine ganze bittere Pille, welche der FC Grimma am Mittwochabend schlucken musste. Bei Aufsteiger FC Einheit Wernigerode machten die Schützlinge von Trainer Alexander Kunert über weite Strecken ein richtig gutes Auswärtsspiel, ehe man durch einen berechtigten Elfmeter in der Nachspielzeit doch noch mit 0:1 unterlag. Dabei waren die Muldestädter in den ersten 45 Minuten sogar die bessere Mannschaft und hätten zwingend führen müssen.

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Zwar bleiben die Grimmaer nach dieser Niederlage weiter auf einem Abstiegsplatz der Oberliga – doch das Positive ist, dass es bis zum ersten Nichtabstiegsplatz aktuell nur zwei Zähler Rückstand sind. Also ist noch alles machbar, doch muss die Elf in den restlichen acht Begegnungen eifrig punkten, um den Kopf noch aus der Schlinge ziehen zu können. Am besten schon am heutigen Samstag, wenn man um 14 Uhr im heimischen Husaren-Sportpark den Bischofswerdaer FV 08 empfängt.

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M einer völlig neuen Truppe hat sich der BFV im Mittelfeld der Oberliga eingependelt. Seit der Wiederaufnahme des Spielbetriebs im Februar wartet man in Bischofswerda jedoch noch auf den ersten Sieg. Grimmas Trainer Alexander Kunert sagt mit Blick auf die Tabelle: „Für uns zählen nur drei Punkte. Dadurch, dass es uns auswärts derzeit kaum gelingt, etwas Zählbares mitzunehmen, müssen wir natürlich unsere Heimspiele gewinnen. Daher steht für uns nur im Fokus, uns die drei verlorenen Zähler aus Wernigerode wieder zu holen.“ Das ist auch absolut möglich, wenn man die Darbietung am Mittwoch im Harz betrachtet. Die Muldestädter waren absolut auf Augenhöhe – teilweise sogar besser – und präsentierten über weite Strecken ihr durchaus vorhandenes spielerisches Potenzial und waren im Rückwärtsgang sehr konzentriert und präsent. Aus diesem Grund ist der Elf auch für das Heimspiel gegen Bischofswerda einiges zuzutrauen. Aber nur, wenn man mit demselben Engagement und der gleichen Leidenschaft die 90 Minuten bestreitet.

„Wir werden im Abschlusstraining natürlich versuchen, die Truppe mental wieder aufzubauen“, so Trainer Kunert am Freitag. „Wir hoffen daher, dass die Spieler dann schnellstmöglich das Wernigerode-Ende abschütteln können.“ Personell ist es durchaus möglich, dass der eine oder andere Akteur wieder in den Kader hinzustoßen könnte. Doch dazu musste man im FC-Lager erst das freitägliche Abschlusstraining abwarten. rtz

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