09. November 2019 / 08:29 Uhr

Grimmaer Volleyball-Damen reisen zum Spitzenreiter

Grimmaer Volleyball-Damen reisen zum Spitzenreiter

Roger Dietze
SPORTBUZZER-Nutzer
Steffi Kuhn (l.) und ihre Mitspielerinnen wollen weiter punkten. USER-BEITRAG
Steffi Kuhn (l.) und ihre Mitspielerinnen wollen weiter punkten. © Memofotografie
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2. Bundesliga: Das Lederer-Team will am Sonntag seine gute Form beim VC Neuwied bestätigen.

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Ein echter Kracher steht am nächsten Spieltag in der Südstaffel der 2. Volleyball-Bundesliga der Frauen auf dem Programm. Tabellenführer VC Neuwied 77 empfängt am Sonntagnachmittag in der Sporthalle des Rhein-Wied-Gymnasiums die Damen des punktgleichen Verfolgers Volleyballvereins (VV) Grimma, die für ihre im bisherigen Saisonverlauf erspielten zwölf Punkte ein Spiel mehr benötigten.

Mit einem Sieg könnten die Muldestädterinnen nach langer Zeit wieder einmal den Platz an der Sonne in der Südstaffel einnehmen. Und die Chancen auf eine Realisierung dieses Vorhabens stehen so schlecht nach den zuletzt gezeigten Leistungen nicht. Einem klaren 3:0 gegen den Tabellen-Dritten VCO Dresden ließen die Schützlinge von Coach Ronny Lederer am Freitag der Vorwoche einen starken Auftritt gegen den Erstligisten SW Erfurt folgen, der allerdings nicht belohnt wurde und mit einer Tiebreak-Niederlage endete.

VV-Grimma-Manager Frank Geißler hofft nun darauf, dass seine Damen den Schwung mit in den Norden von Rheinland-Pfalz nehmen können. „Coach und Mannschaft haben auf dieses Match hingearbeitet und es sich gewünscht. Und wir gehen auf der Basis der bisher gezeigten Leistungen mit entsprechend großem Optimismus in die Partie, wohlwissend um die Professionalität, mit der in Neuwied Volleyball gelehrt und gespielt wird“, so Geißler, der die Verpflichtung eines Erstliga-Trainers beim sonntäglichen Gegner hervorhebt. Selbiger trägt den Namen Dirk Groß und trainierte bis zum Sommer den VC Wiesbaden, dessen zweite Mannschaft in der Zweitliga-Südstaffel gemeinsam mit Neuwied und Grimma spielt.

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Saisonziel Klassenerhalt

Überraschenderweise nimmt der Mittfünfziger das Wort „Spitzenspiel“ nur ungern in den Mund. „Wir sind glücklich darüber, aus den bisherigen vier Spielen die maximale Punktzahl mitgenommen zu haben, weil wir dadurch unserem Saisonziel Klassenerhalt ein gutes Stück näher gekommen sind“, so Dirk Groß, der umgehend für Aufklärung sorgt. „Das Erreichen des dritten Tabellenplatzes in der vergangenen Saison ist in Verbindung mit der Neuverpflichtung eines Trainers mit Erstliga-Erfahrung kein Garant dafür, dass automatisch auch der Erfolg wächst und wir etwa die Meisterschaft zu holen in der Lage sind“, so Groß.

„Vielmehr ist es so, dass wir in dieser Saison sehr viele neue Spielerinnen aus unteren Ligen in das Team einbauen und uns von Spiel zu Spiel um deren bestmögliche Integration bemühen“, so der Neuwieder Coach, der deshalb am Sonntag auch die Muldestädterinnen in der Favoritenrolle sieht. „Grimma ist auf allen Positionen sehr gut besetzt, wohingegen ich in den ersten vier Spielen um maximale Rotation bemüht war, um auf diese Weise allen neuen Spielerinnen Spielpraxis zu ermöglichen“, so Groß, der die aktuelle Spitzenposition seines Teams nicht überbewerten mag.

„Unsere bislang erspielte Maximalpunktzahl täuscht ein wenig darüber hinweg, dass einige unserer Spiele auch gegen uns hätten ausgehen können, sodass wir uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt durchaus auch auf einem Mittelfeldplatz wiederfinden könnten“, so Groß, dessen Team dem sonntäglichen Gegner in der vergangenen Saison, in der man auf Grimmaer Seite den Klassenerhalt als Saisonziel ausgegeben hatte, keine Chance ließ. In der Muldentalhalle mussten sich die noch vom Argentinier Jorge Munari trainierten VV Grimma-Damen mit 0:3 geschlagen geben, im Rückspiel gelang ihnen nur der Gewinn eines Satzes.

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