14. Mai 2020 / 10:39 Uhr

Grimmas Volleyball-Team nimmt Konturen an

Grimmas Volleyball-Team nimmt Konturen an

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Julia und Maria Eckelmann
Julia und Maria Eckelmann werden auch in der kommenden Saison für den VV Grimma um die Meisterschaft kämpfen. © Verein
Anzeige

Der VV Grimma hat, auch wenn noch nicht hundertprozentig klar ist, wie es im Herbst weitergehen wird, die Lizenzunterlagen eingereicht. Mit Julia und Maria Eckelmann, Emily Langguth und Kristin Schröder kann der Club auf langjährige Leistungsträgerinnen bei der Kaderplanung zurückgreifen.

Anzeige
Anzeige

Grimma. Der ungewissen Lage zum Trotz, wie es in der 2. Volleyball-Bundesliga der Damen im Herbst weitergehen wird, hat der Volleyballverein (VV) Grimma rechtzeitig die Unterlagen zur Lizenzierung bei der Volleyball-Bundesliga in Berlin eingereicht.

„Ich bin optimistisch, dass der Verein die finanziellen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Saison schaffen wird“, so Teammanager Frank Geißler. „Ich weiß insbesondere von unserer Vereinschefin Stefanie Diestel, dass sie quasi rund um die Uhr mit Sponsoren und Unterstützern in Gesprächen und Verhandlungen steht.“

„Können nicht abwarten und den Kopf in den Sand stecken"

Auf der anderen Seite schmiede er gemeinsam mit Cheftrainer Ronny Lederer Pläne rund um den sportlichen Kader des „verhinderten Meisters“ für die neue Spielzeit. „Verhinderter Meister“ deshalb, weil es Eckelmanns & Co. wenige Spieltage vor dem Corona-bedingten Saisonabbruch in den eigenen Händen hatten, den dritten Meistertitel für den VV Grimma nach 2012 und 2013 an die Mulde zu holen.

„Wir können bei aller Unsicherheit nicht abwarten und den Kopf in den Sand stecken, sondern wollen sportlich gerüstet sein und ein Team zusammenstellen, dass auch in der neuen Saison konkurrenzfähig ist“, so Geißler, demzufolge die Tinte unter dem neuen Vertrag mit seinem Cheftrainer bereits getrocknet ist. Zur Unterschrift und somit für neue sportliche Taten in der nächsten Saison ebenfalls bereit seien die langjährigen Stamm- und Leistungsträgerinnen Julia und Maria Eckelmann, Emily Langguth sowie Kristin Schröder.

Mehr zum VV Grimma

Und auch Mittelblockerin Nathalie Meixner sowie Universalspielerin Stephanie Knospe würden aller Voraussicht nach im Herbst wieder das Grimma-Trikot tragen. „Wir wissen auch um die Wichtigkeit unserer übrigen Leistungsträgerinnen“, ergänzt Cheftrainer Lederer. „Und dies haben wir Steffi Kuhn, Michelle Hofmann, Ulrike Schemel und Elena Kömmling entsprechend auch sehr deutlich aufgezeigt.“

Es sei längst kein Geheimnis mehr, dass insbesondere Außenangreiferin Elena Kömmling mit einem Engagement bei einem Erstligisten liebäugele. „Aber Elena weiß genau, dass ihre Spielanteile in der 1. Bundesliga nicht so üppig ausfallen würden. Und zudem fühlt sie sich in Grimma wohl, ist hier anerkannt und zu einem Publikumsliebling gereift“, so die Argumente von Manager Geißler für einen Verbleib der jungen Dresdnerin an der Mulde. Bezüglich möglicher Neuverpflichtungen hält sich der „verhinderte Meister“ der abgebrochenen Saison 2019/20 noch bedeckt. Eine Entscheidung mit Vertragsunterzeichnung gibt es noch nicht zu vermelden.

R.D.