22. Mai 2020 / 10:27 Uhr

Grimmas Volleyballerinnen treffen in nächster Saison auf alte Bekannte

Grimmas Volleyballerinnen treffen in nächster Saison auf alte Bekannte

Roger Dietze
Leipziger Volkszeitung
VV Grimma Zuspiel
Grimma will in der neuen Saison wieder angreifen. © Jens Beulich Memofotografie
Anzeige

In der kommenden Saison treffen die Volleyballerinnen vom VV Grimma auf bekannte Gegner wie den VC Neuwied 77, die Rote Raben Vilsbiburg II, den SV Lohhof und den VCO Dresden. Nur hinter Sonthofen stehen noch Fragezeichen.

Anzeige

Grimma. Die Fans des Volleyballvereins (VV) Grimma können sich auch in der nach Lage der (Corona-)Dinge im Herbst beginnenden neuen Saison auf packende Duelle ihres Zweitliga-Damenteams gegen altbekannte Gegner freuen.

Wie die Volleyball-Bundesliga (VBL) mit Sitz in Berlin mitteilte, haben neben dem VV Grimma 57 weitere Mannschaften – 27 Frauen- und 30 Männer-Teams – bis zum 15. Mai fristgerecht ihren Antrag auf Erteilung einer Lizenz für die Saison 2020/21 abgegeben.

Staffel bis auf Sonthofen komplett

Aus der Südstaffel, in dem der VVG sportlich aktiv ist, haben die Lizenz beantragt: der TV Dingolfing, der proWIN Volleys TV Holz, der SV Lohhof, der VC Neuwied 77, der TV Planegg-Krailling, Allianz MTV Stuttgart II, Rote Raben Vilsbiburg II, der TV 05 Waldgirmes, der VC Wiesbaden II sowie der mit einem Sonderspielrecht ausgestattete VCO Dresden. Somit ist die Staffel bis auf die Allgäustrom Volleys aus Sonthofen komplett.

Mehr zum VV Grimma

„Ich bin sehr froh, dass unsere Zweitligavereine in dieser schwierigen Lage und angesichts der vielen Fragezeichen hinsichtlich des Saisonstarts 2020/21 nicht den Mut verloren haben, einen Lizenzantrag zu stellen“, erklärte VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung. Das geschnürte Maßnahmenpaket habe die erhoffte Wirkung gezeigt. Jetzt gehe es darum, gemeinsam die Rahmenbedingungen für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs zu schaffen.

Auf der Grundlage des VBL-Vorstandsbeschlusses vom 18. März wird es, wie berichtet, in der abgebrochenen Saison 2019/20 keine sportlichen Absteiger aus der 2. Bundesliga geben. Drittligisten erhalten aber die Möglichkeit, Lizenzanträge für die 2. Liga zu stellen. Um Aufsteiger integrieren zu können, werde die Möglichkeit geschaffen, die Staffelstärke in der 2. Liga auf 14 Mannschaften zu erhöhen.