14. April 2019 / 19:43 Uhr

Grimmener SV landet ersten Sieg 2019 - bangen um Denis Simdorn

Grimmener SV landet ersten Sieg 2019 - bangen um Denis Simdorn

Horst Schreiber
Ostsee-Zeitung
Toni Arend für den Grimmener SV am Ball.
Toni Arend erzielte das 2:0 für den Grimmener SV beim FSV Kühlungsborn. © Johannes Weber
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Der Verbandsligist gewinnt mit 2:0 beim FSV Kühlungsborn und fährt so den ersten „Dreier“ in 2019 ein. Stephan Rambow erzielt sein 15. Saisontor.

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Der FSV Kühlungsborn bleibt ein willkommener Gegner für den Grimmener SV. Im Verbandsliga-Duell am Sonntag schlugen die Trebelstädter die Ostseestädter, wie schon Hinspiel, mit 2:0. In Abwesenheit des kranken Trainers Martin Walewski brachte Kapitän Stephan Rambow den GSV in Front (17.), Toni Arend besorgte bereits nach 33 Minuten den Endstand. „Toni hat eine richtig starke Partie gemacht – Spieler des Spiels“, lobte Rambow seinen Mitspieler.

Torschütze Toni Arend in offensiver Rolle

Der fand sich auf dem Kühlungsborner Kunstrasenplatz auf ungewohnter Position wiedergefunden: Normalerweise hält Arend die Viererkette zusammen, gegen den FSV wurde er ins offensivere Mittelfeld vorgeschoben. „Wenn ich ehrlich bin, spiele ich lieber weiter vorn. Aber wenn in der Innenverteidigung Not am Mann ist, stelle ich mich in den Dienst der Mannschaft, ist doch klar“, bewertet der gelernte Verteidiger seine neue Rolle.

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Der GSV überraschte Kühlungsborn mit hohem Pressing in der Anfangsphase und kam so zu Chancen. Stephan Rambow und Lukas Ziems verzogen noch, dann wuselte sich der Kapitän nach einem langen Ball im Strafraum gegen den Gegenspieler durch und traf zur Führung. Danach zogen sich die Gäste zurück, stellten auf ein defensiveres System um.

Denis Simdorn schwerer verletzt

Dann gewann der GSV den Ball im Zentrum, Arend legte sich das Spielgerät einmal vor und erhöhte vor der Pause. Die zweite Hälfte startete wie die erste. Der laufintensiven Taktik mussten die Grimmener nach und nach Tribut zollen. „Am Ende ließen die Kräfte nach. So mussten wir quasi tief stehen“, meint Arend. „Alles in allem war der Sieg verdient."

Den Auswärtserfolg fuhr der GSV aber nicht unbeschadet ein. Denis-Roy Simdorn verletzte sich nach einer halben Stunde schwer am Knie. „Er hat bei einem Zweikampf einen Schlag aufs Knie bekommen. Wir haben es knacken hören, dachten erst, es wäre der Schienbeinschoner...“, schildert Arend. Mit Verdacht auf Kreuzbandriss wurde Simdorn ins Krankenhaus gebracht.

Grimmener SV will nachlegen

Somit müssen die Grimmener den Klassenverbleib in den restlichen sieben Verbandsligaspielen ohne ihren Offensivmann eintüten. Neun Punkte hat der GSV jetzt auf die Abstiegsränge. Durchatmen will Arend noch nicht. „Wir müssen noch nach unten schauen. Allerdings haben wir unser Hammer-Programm jetzt hinter uns und wollen natürlich noch den einen oder anderen Punkt einfahren.“

Die nächste Chance auf einen „Dreier“ bietet sich Sonnabend zuhause gegen den FSV Einheit Ueckermünde.

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