07. Oktober 2021 / 15:38 Uhr

Grizzly Bittner: Gegen Augsburg ist wieder Wolfsburger Physis gefragt

Grizzly Bittner: Gegen Augsburg ist wieder Wolfsburger Physis gefragt

Maik Schulze
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Voller Einsatz: Bei Dominik Bittner geht da auch schon mal der Schläger zu Bruch.
Voller Einsatz: Bei Dominik Bittner geht da auch schon mal der Schläger zu Bruch. © Grizzlys Wolfsburg/City-Press GmbH
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Am Freitag (19.30 Uhr) kommt Augsburg - und Wolfsburg will weiter siegen. Verteidiger Dominik Bittner weiß, was die Grizzlys zurzeit auszeichnet und wie wichtig die Fans für den deutschen Eishockey-Vizemeister sind.

Die Personalnot war groß, sie gingen auf dem Zahnfleisch – doch sie waren nicht allein. „Die Fans haben uns über 60 Minuten lang zum Sieg getragen“, lobt Dominik Bittner die 1450 Zuschauer, die beim 2:1-Sieg gegen Straubing Gas gaben. Und der Verteidiger der Grizzlys Wolfsburg setzt auch am Freitag (19.30 Uhr) im Heimspiel gegen die Augsburg Panther auf die Kulisse.

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Er habe im jüngsten Spiel den Rückhalt der Fans bei jeder Aktion gespürt. Bittner: „Selbst wenn einfach nur in der Ecke ein Zweikampf gewonnen und die Scheibe rausgeschossen wurde, um wieder Luft zu schnappen.“ Die Anhänger waren da, „haben das absolut honoriert“.

Mehr über die Grizzlys

Gegen die Panther können die Grizzlys wieder zusätzliche Wucht von den Rängen gut gebrauchen: „Augsburg ist über die Jahre hinweg schon immer ein extrem unangenehm zu spielender Gegner. Ich denke, dass es ein sehr kampfbetontes Spiel werden wird, Augsburg spielt änhlich wie wir, sehr physisch.“

Wolfsburgs Physis, sie brachte den Grizzlys trotz der jüngsten Personalprobleme viele Punkte. „Jeder schmeißt wirklich alles rein für den Sieg“, lobt Bittner seine Kollegen, die in verschiedensten Rollen alles raushauen würden. Stürmer, die als Abwehrspieler aushelfen oder „Spieler, die normalerweise nicht in Unterzahl“ auf dem Eis stehen – das jetzt aber müssen. Es funktioniert: „Wir haben ein sehr, sehr gutes Unterzahl, eine gute Defensive und extrem guten Rückhalt mit unseren Torhütern.“

Und: Stürmer, die in den richtigen Momenten treffen, ein Team, das immer einen Weg finden würde, das Spiel zu gewinnen. „Zum Beispiel hat mal eine Zeitlang unser Überzahlspiel ein bisschen gestockt“, sagt Bittner. Doch gerade gegen Straubing, „wo wir von der Anzahl der Spieler her extrem unterlegen waren und uns voll auf die Defensive fokussiert haben, hat unser Überzahlspiel den Unterschied ausgemacht.“

Und, wie gesagt, die Fans. Im Vorverkauf fürs Augsburg-Spiel waren bis Donnerstagnachmittag 1300 Tickets weg. Es dürfen gern noch mehr werden. Bittner: „Je mehr Leute in der Halle sind, desto einfacher ist es für uns zu spielen.“