27. Oktober 2019 / 16:21 Uhr

Grizzlys Wolfsburg gnadenlos: Machacek, Furchner, Valentin und Olimb schießen 4:0 heraus

Grizzlys Wolfsburg gnadenlos: Machacek, Furchner, Valentin und Olimb schießen 4:0 heraus

Jürgen Braun
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Foto; Boris Baschin, Wolfsburg,     SPORT, Eishockey, Grizzlys Adams - Wild Wings Schwenningen
Müheloser Sieg: Wie im Heimspiel triumphierten die Grizzlys (h. Sebastian Furchner), der auch beim 4:0 in Schwenningen traf, auch am Sonntag.. © Boris Baschin
Anzeige

Die Grizzlys Wolfsburg haben in der DEL den Kontakt zum Mittelfeld der Tabelle wiederhergestellt. Beim Schlusslicht Schwenninger Wild Wings gab es ein ungefährdetes 4:0 (3:0, 1:0, 0:0). Vor 3100 Zuschauern trafen Spencer Machacek, Mathis Olimb, Eric Valentin und Sebastian Furchner für Wolfsburgs Eishockey-Profis.

Anzeige
Anzeige

Grizzlys gnadenlos, zwei Premieren

Max Adam leistete sich früh eine unnötige Strafe, er behinderte einen Gegenspieler, während seine Mitspieler Schwenningen gerade eingekreist hatten. Es hätte gegen das zweitbeste Powerplay-Team der Liga teuer werden können, es bahnte sich an - und kam ganz anders. Schwenningen hatte eine 2:1-Situation, Alex Weiß scheiterte an Ex-Mitspieler Felix Brückmann, der nach dem Querpass überragend reagierte. Direkt im Gegenzug wanderte die Scheibe über Garrett Festerling zu Machacek, der blieb cool - 1:0 für die Gäste.

Schwenningen war beeindruckt, Wolfsburg hatte die Partie unter Kontrolle, ließ außer einem Schuss von Markus Poukkula, mit dem Brückmann keine Mühe hatte, nicht viel zu. Und zuvor war schon das 2:0 gefallen, Olimb hatte nach Toto Rechs Schuss zu seinem ersten Saisontor abgestaubt. Wenig später lief es ähnlich. Ein Schuss, Christoph Höhenleitner setzte Schwenningens Keeper Dustin Strahlmeier unter Druck, der bekam die Scheibe nicht unter Kontrolle, Nick Latta legte zurück, aus dem Rückraum erzielte Eric Valentin ebenfalls sein erstes Saisontor.

Zweites Drittel: Pfiffe von den Heimfans

Der zweite Abschnitt bot nicht viele Höhepunkte. Einer der spannendsten Momente: als der eingewechselte Schwenninger Keeper Ilja Shapirov beinahe einen Striptease hätte hinlegen müssen. Minutenlang wurde ein in seiner Ausrüstung verschwundener Puck gesucht. Das Team von Trainer Pat Cortina tat ein bisschen zu wenig, Schwenningen durfte einen Tick zu viel spielen, Brückmann allerdings behielt bei den Schüssen von Kyle Sonnenburg und Pat Cannone den Überblick, zog kurz danach auch Andreas Thuresson und Poukkula bei Wild-Wings-Überzahl den Zahn.

Die Grizzlys hatten nur eine nennenswerte Chance und blieben gnadenlos effizient! Furchner fälschte bei Überzahl Chris Castos Schuss sauber zum 4:0 der Gäste ab. "Wir haben die Schnauze voll", skandierten die Anhänger des Tabellenletzten, der sich am gleichen Spieltag der Vorsaison übrigens von Coach Pat Cortina getrennt hatte. Auffällig: Die Wolfsburger Verantwortlichen schauten während des Warmmachens nicht zu, Cortina erklomm erst kurz vor Spielbeginn die Bank, wurde aber mit Applaus empfangen.

Grizzlys Wolfsburg gegen Nürnberg Ice Tigers, 11. Januar 2019. Foto: Boris Baschin Zur Galerie
Grizzlys Wolfsburg gegen Nürnberg Ice Tigers, 11. Januar 2019. Foto: Boris Baschin © Boris Baschin
Anzeige

Keine Mühe mehr: Zu-null-Brückmann rückt auf

Im Schlussdrittel hatte Schwenningen nichts mehr zu bieten, das Team wirkte bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr motiviert, die Grizzlys taten nicht mehr als nötig, verwalteten das Spiel geschickt, hätten sogar noch erhöhen können. Sharipov allerdings hatte etwas dagegen, parierte unter anderem gegen Brent Aubin und Festerling. Auf der anderen Seite arbeitete Brückmann am zweiten Shut-Out der Saison, hielt klasse gegen Thuresson (44.). Es war das 27. Zu-null-Spiel des Wolfsburgers im Oberhaus. In der DEL schafften nur acht Torhüter mehr. "Und so spielt man die Halle leer", sang Schwenningens Anhang, während sich die Grizzlys auf die Heimfahrt mit ihrem neuen Bus freuen konnten. "Swifty", so wurde er getauft, hatte Glück gebracht, die frühe Anreise in der Nacht zum Samstag hatte sich bezahlt gemacht.

Bei den Wolfsburger hatte sich Dominik Bittner noch warmgemacht, spielte dann aber leicht angeschlagen vom Freitag-Spiel nicht.

Wild Wings: Strahlmeier (21. Sharipov) - Sonnenburg, Brückner; Sacher, Yeo; Fischer, Fraser - Thuresson, Bourke, Carey; Blunden, Cannone, MacQueen; Pfaffengut, Weiß, Poukkula; Kurth, Kornelli, Hadraschek.

Grizzlys: Brückmann – Likens, Casto; Wurm Jones; Bergman, Adam – Machacek, Festerling, Nijenuis; Furchner, Johansson, Fauser; Aubin, Olimb, Rech; Valentin, Latta, Höhenleitner.

Zuschauer: 3100. Schiedsrichter: Rohatsch (Lindau)/Hinterdobler (Bad Tölz). Strafminuten: Schwenningen 14, Wolfsburg 6.

Tore: 0:1 (5:27) Machacek (Festerling/Brückmann - 4:5), 0:2 (12:25) Olimb (Rech/Aubin), 0:3 (17:13) Valentin (Höhenleitner/Latta), 0:4 (37:56) Furchner (Casto/Fauser - 5:4).

Hier #GABFAF-Supporter werden

Wir kämpfen für den Amateurfußball! Trage Dich kostenlos ein und Du bekommst unseren exklusiven Newsletter mit allem, was den Amateurfußball in Deutschland bewegt. Außerdem kannst Du jeden Monat 2000 Euro Zuschuss für Deinen Verein gewinnen und entscheidest mit, wofür #GABFAF sich als nächstes einsetzt.

ANZEIGE: 50% auf dein Jako Herbst-Set! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN