20. September 2019 / 21:28 Uhr

Grizzlys-Jubilar Fauser: Warum sich alle auf seine Oma freuen

Grizzlys-Jubilar Fauser: Warum sich alle auf seine Oma freuen

Jürgen Braun
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Gerrit Fauser mit Grizzlys-Betreuer Alexander Knaus (l.).
Da war es ein richtig rundes Jubiläum: Grizzlys -Stürmer Gerrit Fauser (l. Betreuer Alexander Knaus) nach dem Sieg in Nürnberg, bei dem er obendrein unter den Augen seiner Eltern und seiner Oma getroffen hatte. Die Tafel in Orange (im Hintergrund) hatten sie mitgebracht. © Imago Images / Zink
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Das 500. DEL-Spiel stand an, im Vorfeld mochte Gerrit Fauser es nicht zu hoch hängen. „Drei Punkte wären die schönste Zahl“, hatte der Stürmer der Grizzlys Wolfsburg gesagt. Es folgte ein 4:2 in Nürnberg. In seiner Geburtsstadt. Obendrein traf er. „Besser hätte das Jubiläum nicht sein können“, freute er sich danach. Und die Mitspieler auch. Nicht nur über Punkte...

Der Apfelkuchen ist begehrt

Drei Punkte, ein Tor beim Jubiläum („Der Puck kommt in meine Trophäensammlung, in der unter anderem die Vizemeistermedaillen und Olympia-Silber sind“) und das unter den Augen von Mutter, Vater, Stiefvater und Oma Helga (80), die wie stets, wenn sie ihrem Enkel zuschauen kann, einen Apfelkuchen mitgebracht hatte. Die Familie reist aus Landshut an. Fauser: „Wenn wir in Bayern spielen, ist die Oma oft dabei, die Jungs freuen sich dann immer schon.“ Weil sie auch auf ihr Stück Apfelkuchen lauern. Und es bekommen. Fauser: "Ich gehe im Bus durch die Reihen und biete ihn an." Dass er diesmal mal wieder ganz besonders gut schmeckte, versteht sich von selbst.

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Eishockey: Saisoneröffnungs-Pressekonferenz der Grizzlys Wolfsburg. Zur Galerie
Eishockey: Saisoneröffnungs-Pressekonferenz der Grizzlys Wolfsburg. © Boris Baschin

Wiedersehen mit einem "feinen Kerl"

Am Sonntag (16.30 Uhr) folgt DEL-Spiel Nummer 501 für Fauser. Gegen Ingolstadt gibt es ein Wiedersehen mit Kris Foucault. Der in Wolfsburg vom Verletzungspech verfolgte Außenstürmer hat dort erwartungsgemäß gut eingeschlagen. Fauser: „Er ist ein feiner Kerl, ich hoffe er bleibt verletzungsfrei.“ Coach Pat Cortina weiß: „Foucault hat eine unglaubliche Qualität.“ Viele Grizzlys kennen ihn ganz genau. „Aber“, so Fauser, „er kennt uns natürlich auch.“ Cortina: „Wir müssen uns auf das fokussieren, was wir spielen, das ist der Schlüssel. Wir müssen wach sein, heiß, heißer als in Nürnberg.“ Wolfsburg stand am Donnerstag in Nürnberg unter Beobachtung durch Ingolstadts Coach Larry Mitchell, Cortina schaute sich am Freitag im TV die Partie des ERC gegen Krefeld ganz genau an.