07. Juli 2019 / 21:38 Uhr

Grizzlys-Manager Charly Fliegauf speckt ab, US-Verteidiger kommt später

Grizzlys-Manager Charly Fliegauf speckt ab, US-Verteidiger kommt später

Jürgen Braun
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
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Darf einen Tag später bei den Grizzlys eintreffen: Verteidiger Nick Jones. Sein Bruder heiratet. © Grizzlys Wolfsburg
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Den letzten Teil der Sommerpause markiert bei Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg ab heute die dritte und letzte Sommertrainingseinheit der in Deutschland ansässigen Akteure.  In drei Wochen müssen alle Profis da sein, nur einer hat einen Tag länger Urlaub.

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Die im Ausland weilenden Profis arbeiten dort ebenso schon längst ihre individuellen Pläne ab, wie die deutschen Akteure in der Heimat. Doch in Wolfsburg absolvierten die noch zusätzliche Einheiten und Tests in und an der Eis-Arena. Ab heute steigt Teil drei dieser speziellen Vorbereitung. Von den „Ausländern“ auch dabei: Co-Trainer Petteri Väkiparta, der Chef-Coach Pat Cortina, dessen Wahlheimat schon länger München ist, von den Schwenninger Wild Wings zu den Grizzlys folgte.

Physiotherpeut: Grizzlys suchen Ergänzung auch per Twitter

Die Eis-Arena wird fit sein (AZ/WAZ berichtete), bekommt neue Banden. Die Grizzlys waren immer ein fittes Team. Ganz in diesem Sinne ist Manager Charly Fliegauf nach der abgelaufenen Saison vorweg gegangen. „Mehr Sport, andere Ernährung – ich war weit weg von meinem eigentlichen Kampfgewicht“, so der langjährige Ex-Profi. „20 Kilo sind jetzt runter.“ Die Profis müssen sich alle am 28. Juli wieder in Wolfsburg eingefunden haben. Eine Ausnahme gibt es für den neuen Verteidiger Nick Jones. Fliegauf: „Sein Bruder heiratet, deshalb muss er erst am 29. Juli da sein.“ Ob dann auch ein weiterer Physiotherapeut das Team verstärkt, ist offen. Peter Sildatke will kürzertreten, eine passende Ergänzung wird nun auch per Twitter gesucht. Ein ungewöhnlicher Weg, aber "auf anderen Wegen sind wir noch nicht fündig geworden, also versuchen wir es auch so".

Wie immer werden einige Akteure auch schon vorher eintreffen – wahrscheinlich auch die drei in Europa ansässigen Importspieler. Sowohl die Skandinaviuer Mathis Olimb und Alexander Johansson als auch der Franzose Anthony Rech reisen mit dem Auto zum neuen Arbeitgeber an. Familie Olimb dann übrigens nicht mehr zu dritt, sondern zu viert. Mitte Juli wird Nachwuchs erwartet.

Eis-Arena: Neue Banden für die Grizzlys Wolfsburg

Der Einbau der neuen Schutzverglasung in der Eis-Arena läuft auf vollen Touren. Zur Galerie
Der Einbau der neuen Schutzverglasung in der Eis-Arena läuft auf vollen Touren. © Jürgen Braun
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Den achten Import wollen sich die Grizzlys etwas kosten lassen

Zuwachs wird auch noch im Grizzlys-Kader erwartet. Mindestens ein Import-Angreifer kommt noch. Ob und für welchen Bereich eine neunte Lizenz vergeben wird, lässt der Klub noch offen. „Es wird auch daran hängen, was der achte Akteur am Ende kostet“, so der Manager. Er hat Spielraum in seinem Etat, will, genau wie Cortina, noch einen torgefährlichen Außen. Schon jetzt ist der Kader breit und tief wie selten. Ein Grund: Nach den vergangenen beiden Spielzeiten verschwanden viele relativ teure Akteure wie Mark Voakes und Kris Foucault von der Gehaltsliste.

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