18. Januar 2021 / 13:29 Uhr

Grizzlys Wolfsburg: AR-Chef Mohrs hat Vertrauen, fordert aber Ergebnisse

Grizzlys Wolfsburg: AR-Chef Mohrs hat Vertrauen, fordert aber Ergebnisse

Jürgen Braun
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Klaus Mohrs
Fordert Ergebnisse: Grizzlys-AR-Chef Klaus Mohrs. Wolfsburgs OB, hat Vertrauen in den Trainerstab. © Roland Hermstein
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Beim DEL-Klub Grizzlys Wolfsburg stand Trainer Pat Cortina zuletzt unter Druck. Doch er genießt das Vertrauen des Klubs, wie Klaus Mohrs, Oberbürgermeister der Stadt und Aufsichtsrats-Chef des Klubs, bestätigt. Allerdings: Nach drei Niederlagen in Folge muss Besserung her.

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Am Mittwoch gastieren die Grizzlys Wolfsburg nach drei Niederlagen in Folge bei den Krefeld Pinguinen. Die Kritik an Pat Cortina wuchs, doch der Trainer genießt das Vertrauen des Klubs. Das betont Klaus Mohrs, Oberbürgermeister der Stadt und Aufsichtsrats-Chef des Klubs, auf SPORTBUZZER-Nachfrage. Er fordert allerdings: "Am Ende müssen Ergebnisse her, sonst wird es irgendwann schwierig."

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Manager Charly Fliegauf hatte sich am Freitag nach dem 1:2 n. V. gegen Iserlohn hinter Wolfsburgs Chefcoach Cortina gestellt. So hält es auch Aufsichtsrats-Chef Mohrs, der sagt: "Das Vertrauen in den Trainerstab ist da. Als Aufsichtsrat sind wir in regelmäßigem Austausch mit dem Klub, den Verantwortlichen, den Spielern - wir wissen, dass alle gut kommunizieren, alle an einem Strang ziehen, sich alle über die Ergebnisse ärgern und alles tun, um in ein positives Fahrwasser zu kommen."

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Wolfsburg gelang seit dem Saisonstart nur ein glatter Sieg. Insgesamt wurde zwar sechsmal in acht Partien gepunktet und nur zweimal glatt verloren, aber es gab eben aus diesen sechs Partien mit Punkten auch nur sieben von hier 18 möglichen Zählern. Und: Zwei der drei Siege in acht Partien gelangen in den ersten beiden DEL-Saisonspielen, in den vergangenen sechs landeten die Grizzlys nur noch einen Sieg (5:4 n. V. in Düsseldorf). Nach der Partie gegen Bremerhaven (2:5) hatte Manager Fliegauf "schnell" einen Aufwärtstrend gefordert und das Trainerteam unter Druck gesetzt. Am Mittwoch geht es nach Krefeld zu den punktlosen und bislang nicht konkurrenzfähigen Pinguinen.

Vertrauen ist da, allerdings sagt Wolfsburgs Oberbürgermeister auch deutlich: "Die Ergebnisse an sich waren schlecht, am Ende müssen Ergebnisse her, sonst wird es irgendwann schwierig." Die Grizzlys haben sich Platz vier in der sieben Teams umfassenden Nord-Gruppe als Minimalziel gesetzt - sie hinken hinterher, allerdings noch nicht sonderlich weit. Die Trendwende muss her. Mohrs sah in der jüngsten Partie einen Aufwärtstrend: "Vom Einsatz her war das so, wie ich mir das vorstelle. Auch wenn es 1:2 in der Overtime verloren ging - kurz vorher hätte auch das 2:1 für unsere Grizzlys fallen können."