02. Dezember 2019 / 17:13 Uhr

Grizzlys Wolfsburg: Das sagt Felix Brückmann zu seinem Wechsel

Grizzlys Wolfsburg: Das sagt Felix Brückmann zu seinem Wechsel

Yannik Haustein
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Felix Brückmann
Viele Gedanken um die Zukunft: Felix Brückmann geht, spricht "aber noch nicht in der Vergangenheit von Wolfsburg". © Gero Gerewitz
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Nach dem 6:5-Shootout-Thriller bei den Eisbären Berlin bestätigten die Grizzlys Wolfsburg, was schon einige Tage zuvor als Gerücht die Runde machte: Goalie Felix Brückmann wird die Eishockey-Profis nach der Saison verlassen. Wohin es für den 28-Jährigen geht, ist noch nicht bestätigt, spekuliert wird auf die Adler Mannheim. Fest steht aber für Brückmann: "Es war für mich keine einfache Entscheidung."

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"Grizzlys waren der erste Ansprechpartner"

Wenig verwunderlich, schließlich spielt der Torwart nun schon im sechsten Jahr in Wolfsburg. "Ich wusste ja schon länger, dass mein Vertrag ausläuft. Da macht man sich dann schon im Sommer Gedanken", erklärt Brückmann. In der Saisonvorbereitung schuftete der Goalie für sein Comeback - wegen OPs an beiden Hüften hatte Brückmann die komplette Saison 2018/19 verpasst, fand seit Beginn der laufenden Spielzeit aber gut zurück ins Spiel. "Mein Ziel war, mich für Wolfsburg zu empfehlen. Die Grizzlys waren der erste Ansprechpartner für eine Vertragsverlängerung."

Auch, weil der gebürtige Breisacher in der Zwischenzeit ein Zuhause in Niedersachsen gefunden hatte. "Ich habe natürlich viel überlegt, weil ich mich in Wolfsburg sehr wohlfühle. Meine Freundin kommt aus Wolfsburg, es ist ein Stück Heimat geworden." Dennoch fällte Brückmann die Entscheidung, nicht zu bleiben. "Es gibt kaum Vereine, für die ich es machen würde", betont der Goalie und meint damit den Abschied aus Wolfsburg.

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg - Adler Mannheim.

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg - Adler Mannheim. Zur Galerie
Eishockey: Grizzlys Wolfsburg - Adler Mannheim. © Gero Gerewitz
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"Ich habe relativ überraschend ein Angebot bekommen, für das ich mich entschieden habe", so der Grizzlys-Torhüter. Überraschend nicht etwa, "weil ich nicht an mich geglaubt hätte, sondern weil ich weiß, wie es im Eishockey laufen kann, wenn man ein Jahr komplett raus war."

Dass er zurück ist, hat Brückmann dabei einem einfachen Grundsatz zu verdanken: "Die letzten Monate habe ich danach gelebt, mich jeden Tag ein bisschen verbessern zu wollen. Damit bin ich gut durch die Reha gekommen, und so will ich es weiter machen."

Noch ist Wolfsburg nicht Vergangenheit

Und zwar bis zum Saisonende mit den Grizzlys. "Ich spreche noch nicht in der Vergangenheit von Wolfsburg", betont der zehnfache Nationalspieler. "Die Entscheidung ist für die Zukunft gefallen, aber das Wichtigste sind jetzt die Grizzlys Wolfsburg - und das sehen auch meine Teamkollegen so. Ich bin ja nicht der einzige, der am Saisonende geht, Abgänge gibt es jedes Jahr."

Die Weggefährten spielten in Brückmanns Entscheidungsprozess eine wichtige Rolle: "Ich habe sie auch mal nach ihrer Meinung gefragt, und es war mir bei einigen, mit denen ich schon länger zusammenspiele, wichtig, dass ich es ihnen persönlich sage", so der Schlussmann. "Klar, einerseits fanden sie es schade oder waren traurig, aber andererseits freuen sie sich auch für mich. Es ist schließlich der Lohn für die Arbeit, die man macht."

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