11. Juli 2019 / 22:38 Uhr

Grizzlys Wolfsburg: Die Joker-Lizenz soll für einen Verteidiger verwendet werden

Grizzlys Wolfsburg: Die Joker-Lizenz soll für einen Verteidiger verwendet werden

Jürgen Braun
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
William Wrenn von den Grizzlys Wolfsburg im Zweikampf vor dem Tor.
So ein Typ soll es sein: Wenn die Grizzlys noch einen Ausländer holen, wollen sie einen Abräum-Verteidiger wie William Wrenn (M.). © Photowerk
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Breiter Kader, auf dem Papier stärker als vor der Vorsaison – die Grizzlys Wolfsburg wollen die vergangene Spielzeit im Eishockey-Obehaus vergessen machen. Sie haben sogar noch eine Import-Lizenz als Joker. Wie die vergeben werden soll, das haben Manager Charly Fliegauf und Chef-Coach Pat Cortina jetzt entschieden.

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in der vergangenen Spielzeit hatten die Grizzlys zum erst dritten Mal in 13 Jahren in der DEL die Play-Offs verpasst. Das soll nicht wieder passieren. Insgesamt elf Lizenzen dürfen DEL-Klubs an Ausländer vergeben, neun dieser Akteure dürfen gleichzeitig eingesetzt werden, erst acht haben die Grizzlys unter Vertrag. Manager Fliegauf sagt: „Wenn wir diese Lizenz vergeben, dann voraussichtlich an einen Verteidiger. Diesen Markt behalten wir jetzt besonders im Auge. Im Sturm sind wir eigentlich breit genug aufgestellt.“

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Musste vor der Saison operiert werden und spielte nie: Wolfsburgs Keeper Felix Brückmann. ©
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Wenn noch ein Import kommt, soll es ein Abräumertyp sein

Wenn für die Abwehr noch einer kommen sollte, dann werde es eher ein Abräumertyp sein. "Ein Typ wie William Wrenn", so Fliegauf. Die Tendenz sei aber, abzuwarten – momentan gebe es keinen Handlungsbedarf. Und auch die Position ist natürlich nicht festgemeißelt.

Lizenz-Spielraum könnte ein Vorteil sein

Dass Wolfsburg ein wenig Lizenz-Spielraum hat, ist allemal ein Vorteil. In der vergangenen Saison waren neun Lizenzen vor Saisonbeginn vergeben, dann musste eine zehnte für einen Torwart her, weil Felix Brückmann ausfiel – und schließlich verletzten sich noch zwei Import-Akteure vor Beginn für den Rest der Saison, doch nur noch ein weiterer Ausländer (Jeremy Welsh wurde es) konnte verpflichtet werden. Derweil ein unglaubliches Verletzungspech obendrein immer weiter ging.

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