06. September 2019 / 21:41 Uhr

Grizzlys Wolfsburg in Torlaune: 5:1-Sieg in Iserlohn

Grizzlys Wolfsburg in Torlaune: 5:1-Sieg in Iserlohn

Jürgen Braun
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Gerrit Fauser (Wolfsburg #23), Marius Moechel (Wolfsburg #77), Nickolas Latta (Wolfsburg #19) und Ryan Button (Wolfsburg #55)

Iserlohn Roosters vs. Grizzlys Wolfsburg
- DEL 2019 / 2020 - Testspiel

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Da drehen Sieger ab: Gerrit Fauser (l.) markierte das 3:1 für Wolfsburg. Ryan Button (r.) und Co. gewannen 5:1 bei DEL-Konkurrent Iserlohn. © Matthias M. Lehmann
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Na, also! Nach drei Test-Niederlagen in Serie gewannen die Grizzlys Wolfsburg am Freitagabend den letzten Test vor dem Saisonstart im Eishockey-Oberhaus. Vor 2900 Zuschauern gab es ein 5:1 (2:0, 1:1, 2:0) bei Liga-Konkurrent Iserlohn Roosters. Anthony Rech, Spencer Machacek, Gerrit Fauser, Mike Sislo und Mathis Olimb trafen.

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Bei den Grizzlys wurde Verteidiger Maxi Adam (Halsinfekt) noch geschont, Eric Valentin war nicht im Kader. Das C des Kapitäns trug Sebastian Furchner, das A der Assistenten trugen Brent Aubin und Spencer Machacek. Kapitänsämter und Mannschaftsrat wollen Trainer Pat Cortina und Manager Charly Fliegauf am Wochenende festlegen, in der Vorbereitung trugen viele verschiedene Spieler das C oder das A.

Im letzten Test vor der Saison, die am Freitag für Wolfsburg mit dem Auswärtsspiel in Berlin startet, ging es für die Grizzlys vor allem darum, eine konstante Leistung abzurufen, nachdem es zuvor in drei Tests in Folge Niederlagen gegeben hatte und jeweils auf gute erste 20 Minuten sehr schwache zweite gefolgt waren. So gab es dann in Klagenfurt, gegen Köln und gegen den ersten Saisongegner Berlin kein Erfolgserlebnis.

Im Sauerland erwischten die Wolfsburger erneut einen guten Start, per Doppelschlag markierten sie in der achten Minute das 1:0 und das 2:0. Dire Grizzlys wirkten gegen allerdings ersatzgeschwächte Iserlohner eingespielter und etwas flotter, obwohl auch bei ihnen noch nicht alles passte. Daniel Weiß hätte für die Roosters verkürzen können, auf der anderen Seite zählte ein Treffer nach schönem Schuss von Nick Jones nach Videobeweis wegen Torraum-Abseits von Sebastian Furchner nicht.

Das zweite Drittel ließ eine Wiederholung der vorhergehenden Spiele befürchten. Aber nur kurz. Bobby Raymond hatte für die Gastgeber, für die es auch der letzte Test vor der Saison war, verkürzt. Doch kurz darauf stellte Fauser mit trockenem Abschluss nach feinem Steilpass von Jeff Likens den alten Abstand wieder her. Wolfsburg war weiterhin das bessere Team, Iserlohn wurde nie richtig zwingend. Was durchkam, war sichere Beute von Chet Pickard im Grizzlys-Tor. Andreas Jenike, der Anthony Peters im Kasten nach 30 Minuten wie abgesprochen abgelöst hatte, parierte auf der anderen Seite einmal stark bei Christoph Höhenleitners Solo, hatte zudem noch Glück, dass Alexander Johansson kurz zuvor nur den Pfosten getroffen hatte. Die Partie war durchaus hitzig, es gab einige Raufereien.

Grizzlys Wolfsburg auf Werktour bei Volkswagen

Die Grizzlys Wolfsburg auf Werktour, begrüßt durch Werkleiter Dr. Stephan Loth. Zur Galerie
Die Grizzlys Wolfsburg auf Werktour, begrüßt durch Werkleiter Dr. Stephan Loth. ©
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Jetzt war nur noch die Frage: Würden die Grizzlys auch die dritten 20 Minuten sauber durchspielen? Antwort: Ja. Zwar nutzten sie das aus dem zweiten Drittel noch laufende Powerplay nicht, direkt danach aber erhöhte Sislo. Und Mathis Olimb legte später in Wolfsburger Unterzahl noch nach, das vierte Tor durch einen Grizzlys-Zugang an diesem Abend.

Roosters: Peters (30. Jenike) - O'Connor, Baxmann; Raymond, Rumble; Buschmann, Orendorz - Petan, Weiß, Findlay; Clarke, Fleischer, Sutter; Samanski, Weidner, Hoeffel; Koch, Dmitriev; Lautenschläger.

Grizzlys: Pickard - Likens, Button; Jones, Bergman; Wurm, Bittner; Busch - Aubin, Olimb, Rech; Machacek, Johansson, Furchner; Sislo, Festerling, Fauser; Latta, Möchel, Höhenleitner; Nijenhuis.

Zuschauer: 2900. - Schiedsrichter: Rantala/Hoppe.

Tore: 0:1 (7:05) Rech (Aubin/Jones), 0:2 (7:32) Machacek (Johansson), 1:2 (20:55) Raymond (Fleischer), 1:3 (23:15) Fauser (Likens), 1:4 (41:29) Sislo (Festerling), 1:5 (47:56) Olimb (Aubin - 4:5).

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